Freitag, 27. Februar 2015

Printempas

Seit Anfang des Jahres mache ich beim KAL "aus Resten die Besten 12für15" mit. Meine Januarsöckchen habe ich hier schon gezeigt. Die Februarsocken sind zwar schon fertig, aber weil mich die bösen Viren geärgert haben, steht dieser Post noch aus.
Auch wenn wir uns noch nicht im März befinden, habe ich bereits mit den Märzsocken begonnen. Das Thema lautet - Frühlingserwachen - (pastell- und frühlingsfarben). Da Pastellfarben nicht zu meinem Farbspektrum gehören, muss ich n'bissle "schummeln". Damit die Farben weicher also pastelliger wirken werden sie in weiß eingebettet. Dazu habe ich mir ein Muster ausgedacht und weil eine Mitstrickerin in der Gruppe wissen wollte, wie das Muster gestrickt wird, habe ich es aufgeschrieben. 

Erfahrung in Musterschreiben habe ich keine und so hoffe ich, dass es dennoch verständlich ist. Noch sind die Socken nicht fertig. Deshalb kann ich im Moment nur mit einem Anstrickfoto dienen. Das Bild vom Endprodukt wird nachträglich hochgeladen.

Printempas

Restesocken im Fair-Islestil 



Man benötigt:
2 Reste mit Farbverlauf (in meinem Fall ist ein Rest ein Multi (A) und ein Rest mit längerem Farbverlauf(B))
1 Rest in Uni C
Die Maschenanzahl muss teilbar durch 4 sein
Ich habe 64 Maschen angeschlagen und gleichmäßig auf die Nadeln des Nadelspiels verteilt. Dann wird es zur Runde geschlossen.
Zunächst werden 5 Reihen links mit C gestrickt. Dann folgen 3 Reihen glattrechts und zwar 1 Reihe in A, 1 Reihe mit B, 1 Reihe mit A
Es folgt eine Reihe rechts in C und dann wieder 5 Reihen links auch in C. Dann strickt man wieder 3 Reihen glattrechts indem man allerdings mit B beginnt, dann 1 Reihe in A und wieder eine Reihe in B.
Wieder strickt man eine Reihe rechts in C die beiden weiteren Reihen werden wieder links in C gestrickt.
Nun folgt das Muster:
Meine Technik ist wie folgt ich stricke jede Runde zweimal, weil ich drei Fäden gleichzeitig verstricke. D.h.
1. Reihe
Die 1Ma hebe ich einfach auf die rechte Nadel. 1 Ma in A und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Abfolge wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als linke Maschen.
2. Reihe
1Ma wird wieder auf die rechte Nadel gehoben. 1 Ma in B und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Rapport wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als linke Maschen.
3. Reihe
Eine Reihe in der Farbe C wird so gestrickt wie die Maschen erscheinen.
4. Und 5. Reihe
Werden links gestrickt.
Die Reihen 1-5 sooft wiederholen bis der Schaft lang genug ist.
Meine bevorzugte Fersenform ist die Herzchenferse, aber jede andere Ferse kann hier gestrickt
werden. Die Ferse wird in C und in Halbpatent gearbeitet. Für den Fuß muss das Muster angepasst werden, weil keine linken Maschen mehr gestrickt werden:
1. Reihe
Die 1Ma hebe ich einfach auf die rechte Nadel. 1 Ma in A und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Abfolge wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als rechte Maschen.
2. Reihe
1Ma wird wieder auf die rechte Nadel gehoben. 1 Ma in B und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Rapport wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als rechte Maschen.
3. Reihe entfällt
4. Und 5. Reihe wird in C in rechten Maschen gestrickt.
Die Fußspitze wird in C gestrickt.

Viel Spass beim Nachstricken. Herzlichst bjmonitas

Dienstag, 24. Februar 2015

Böse Viren

hatten mich in den letzten beiden Wochen befallen. Es ging mir so schlecht, dass mir sogar die Lust aufs Werkeln vergangen war. Die verspäteten Weihnachtsgeschenksocken konnte und wollte ich hier auch nicht präsentieren. Glücklicherweise währt ja so eine grippale Infektion nicht auf ewig und mir geht es jetzt wieder gut. Ich kann also wieder werkeln und posten, wenn mir danach ist. Das ist ein schönes Gefühl :).

Nach wie vor versuche ich, den Bestand meiner Sockenwolle zu reduzieren. Meine Mutter sollte zu Weihnachten ein neues Paar Socken bekommen (ziemlich spät dran war ich, denn die Socken wurden erst nach Weihnachten fertig). Da mir das Muster "Broken Seed Stitch" wirklich gefällt und sich so viele verschiedene Farbkombinationen gestalten lassen, war schnell klar: dieses Muster muss es sein. Ich wählte ein Lindgrün als solid und ein Verlaufsgarn in Herbstfarben (rostrot, orange, blau, grün)



Die Herzchenferse habe ich im Halbpatent gestrickt, um sie auf diese Weise zu verstärken. Da ich die lindgrüne Wolle vor Jahren bei Wollrödel gekauft hatte, gab es dort leider in dieser Farbe keinen Beilauffaden mehr zu kaufen :(. So war ich gezwungen den Faden doppelt zu nehmen, damit die Fußspitze solide ist und so lange halten wird. Jetzt sind die Fußspitzen etwas dicker als gewünscht, aber es ist noch vertretbar (Glück gehabt).

Mit welchen Tricks arbeitet ihr, damit Socken langlebiger werden?

Die Socken werden getragen und geliebt....da fiel es mir dann doch nicht so schwer, sie ziehen zu lassen.  Weil ich mich mal dienstags zu Wort melde, kann ich  hier meine Socken zeigen und selbst stöbern gehen. Es gibt bereits viel zu gucken. Also nix wie hin!

Bleibt gesund! Herzlichst eure bjmonitas

Donnerstag, 29. Januar 2015

“Baby Booties Easter”

“Baby Booties Easter” nach eliZZZa (Videoanleitung in 2 Teilen) ist mein Beitrag beim KAL "aus Resten die Besten 12für15".
Das 1. Monatsmotto lautete: Januar - Winterzeit - weiß/blau (in allen Variationen).
Eigentlich bin ich nicht so der Typ, der sich für so lange Zeit an ein Projekt oder eine Sache bindet - es wird mir da schnell langweilig. Andererseits füllen noch so viele Reste meine Kisten, dass ich zum Entschluß gelangte, ich könne so meine Reste sinnvoll aufbrauchen.

Eine Nachbarin bekommt im Frühjahr ihr zweites Kind (einen Jungen) und weil sie immer so nett ist, meine Pakete anzunehmen, wollte ich zur Geburt Babyschühchen stricken.
Die Anleitung von eliZZZa gefiel mir da am besten. Es reizte mich hier mal eine andere Herangehensweise auszuprobieren.

Aus diesen Resten à la bleu et blanc:

wurden diese beiden auserwählt:



Diese Booties sind wirklich einfach zu stricken, aber leider nicht ganz so einfach dann fertigzustellen. Gefühlt dauerte das Vernähen genauso lange wie das Stricken.....

Mein Fazit:
Wer mit dem Nadelspiel auf Kriegsfuß steht, der ist mit dieser Art Babysocken zu stricken bestens bedient. Das Vernähen ist zwar etwas mühsam, aber diese Mühe wird am Ende durch die knuffige Formgebung und dem interessanten Strickmusterverlauf belohnt. Außerdem ist diese Anleitung für Strickanfänger ideal, weil eliZZZa dazu Anleitungsvideos gedreht hat.

Vielen Dank für's Vorbeischauen! Herzlichst bjmonitas



Sonntag, 25. Januar 2015

Dinosaurier oder die Königin der Laubgehölze



Magnolie/Magnolia




Die Magnolie ist für mich eines der faszinierensten Laubgehölze. Wo sich die Magnolie  wohlfühlt belohnt sie die Menschen mit einem Blütenrausch. Das Besondere und zugleich Aparte ist, dass die tulpenähnlichen Blüten noch vor den Blattwuchs erscheinen und in mitunter leuchtenden Farben, zart und elegant den Baum einkleiden. Sie verleiht jedem Garten einen Hauch von Exotik. So ist es nicht verwunderlich, dass sich beim Anblick dieser Fülle erste Frühlingsgefühle einstellen, was ihr den Status "Königin der Laubgehölze" aus meiner Sicht zurecht einbringt.

Die Magnolie ist aber auch eine Dinosaurerin, denn sie blühte schon zu der Zeit, als es auf der Erde noch keine Bienen oder Hummeln gegeben hat. Käfer, die sich in die noch geschlossenen Blütenkelche zwängten, übernahmen zu der Zeit die Aufgabe der Bestäubung. Es gibt ca. 230 Arten, wobei die meisten Magnoliensorten in Asien vorkommen. Einige Arten sind allerdings auch in Nordamerika heimisch. Vermutlich wurde die Grande Dame der Ziergehölze vor der letzten Eiszeit auch in Mitteleuropa heimisch.

Magnolien sind für Chinesen das Symbol weiblicher Schönheit, Reinheit und Süsse. Dort wurde und wird sie übrigens nicht nur wegen ihrer Schönheit geschätzt: Mit ihren Blütenblättern wird Reis aromatisiert, in heißem Öl ausgebackene Magnolienblüten sind eine Köstlichkeit der chinesischen Küche. Und aus der Rinde der Magnolia officinalis, die das Alkaloid Magnocurarin enthält, wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin ein beruhigendes Tonikum hergestellt.

Mit dem Buddhismus kamen Magnolien im 7. Jahrhundert nach Japan. Sie fanden dort rasch Eingang in die Gartenkultur, in die Literatur und die Malerei.
Magnolien dienten seit alters her aber auch medizinischen Zwecken. Ein Extrakt aus der Rinde der Echten Magnolie (Magnolia officinalis) liefert ein Medikament mit stark belebender Wirkung.


In Nordkorea gilt die Magnolie (Sommermagnolie) als Nationalsymbol.

Die Grand Dame der Ziergehölze ist eine Kosmopolitin. Ihren Namen hat sie von der karibischen Insel Martinique mitgebracht. Der französische Botaniker Charles Plumier (1646–1704) entdeckte dort eine Pflanze, die bei den Einheimischen den Namen „Talauma“ trug. Plumier nannte sie zu Ehren von Pierre Magnol (1638–1715) Magnolia/Magnolie. Wie es sich für eine Königin geziemt, stellt sie eine eigene Pflanzengattung dar.

Mich hat dieses Wochenende die Magnolie als florales Gestaltungsmittel beschäftigt. Dabei wollte ich die Königin der Laubgehölze mit einigen Hofdamen in Form von weißen Ranunkeln vorfrühlingshaft in Szene setzen. Da uns der Winter noch fest in seinen Fängen hält, durfte er im Arrangement auch noch eine Rolle spielen und im Zusammenspiel mit den Blüten die nötige Spannung erzeugen, um den Kampf zwischen Frühlingserwachen und Winterzeit symbolisch darzustellen.

und so habe ich es gemacht:

Als erstes habe ich den Platanenzweig so auf den Tisch platziert, dass er stabil und sicher liegt. Die Korkenzieherhaselzweige habe ich an geeigneten Stellen eingeschoben. Dabei sollte ein Zweig mittig in die Höhe steigen. Die beiden anderen Zweige hatten die Aufgabe den Platanenast in seiner Ausprägung zu unterstützen.
Da sich alle Zweige Dank der Korkenzieher gut und stabil einfügen ließen, mussten sie nicht extra mit Draht fixiert werden. Die Ranunkeln bekamen einen frischen Anschnitt, die grünen Blätter wurden entfernt und in die vorbereiteten Vasen gesteckt. Schließlich wurde der Magnolienzweig angeschnitten, in die Vase gebracht und im Gesteck so platziert, dass er mit dem zentral angebrachten Haselzweig zu einer Einheit verschmelzen konnte. Die Ranunkelvasen platzierte ich so ans Gesteck, dass der Eindruck entsteht, die Frühlingsblüher strecken sich mit aller Macht zum Licht. Sie nehmen den "Kampf" gegen den Winter auf, um ihn zu besiegen, aber es wird noch um den Sieg gerungen.

Verwendete Materialen:

einen Magnolienzweig
drei Korkenzieherhaselzweige
einen interessant geschwungener Platanenzweig
7 Ranunkeln
8 lange schmale Glasvasen mit etwas breiterem Fuss

So ein Altargesteck kann viele Impulse setzen, und auf seine ganz eigene Art die Beiträge im Gottesdienst unterstreichen und/oder unterstützen. Meine Aufgabe sehe ich als erfüllt an:

  • wenn sich der Betrachter zum Träumen/Nachdenken eingeladen fühlt, 
  • wenn der Anblick des Gesteckes das Nachdenken unterstützt.
  • Wenn es einfach das Auge erfreut
  • oder wenn es den Rahmen schafft, den Gottesdienst entsprechend zu untermalen.

Schließlich möchte ich euch noch ein Gedicht vorstellen, das sich thematisch mit der Magnolienblüten auseinandersetzt.

Magnolienblüten



Magnolienblüten verleiten
beim Wachen ins Träumen zu gleiten,
Gedanken des Alltags zu meiden,
sich einfach am Schönen zu weiden.

Wie freut dich der Knospe Erfüllung
nach nächtlich versteckter Enthüllung,
Wie schmeichelt den Augen die Seide
der Blüten im taufrischen Kleide.

Magnolienblüten verleiten,
Erinnern an fahlgrauen Zeiten
durch Bilder vom Lenz zu ersetzen.
Schau hin und du weißt es zu schätzen!
 Verfasser: Ingo Baumgartner 

Habt eine schöne Woche! Herzlichst eure bjmonitas

PS: mit diesem Beitrag nehme ich bei Sonntagsfreuden teil

Freitag, 9. Januar 2015

Schachmatt II

Meine beste Freundin und Alphatier von Shephardhündin Nele überlegte beim letzten gemeinsamen Spaziergang sich passend zu ihrer braunen Outdoorjacke Stulpen zu stricken. Wie schade nur, dass sie ihre Idee nicht so schnell umsetzen kann, da sie keine Wolle zu Hause hat.....was für ein Pech aber auch....

Im Hause bjmonitas sieht die Sachlage etwas anders aus.... Wie heisst es so schön: Eine wahre Strickerin ist jene, die ein oder mehrere Kisten voller Garne, Fasern etc. ihr Eigen nennen kann *g* (An.d.R. das Sprichwort ist völlig frei erfunden)

Kurzum habe ich meine Kisten durchwühlt. Meine Wahl fiel auf ein Knäuel in Schokobraun (80% Wolle 20% Poly) aus dem Hause Langyarn und einen Strang twin WD in Herbsttönen aus dem Hause Wollmeise (beides nicht wirklich meine Farben). Achja und weil ich es entspannt haben wollte, sind es diesmal ganze Knäuel und keine Reste gewesen.....

Logo, dass sie wieder nach dem Schachmattmuster und dem Broken-Seed-Stitch gestrickt werden sollten.

Hier das Anstrickfoto im Sonnenschein abgelichtet:

Zur Halbzeit auch noch mit Sonnenschein



Die Farbkombi ist so gar nicht meins, aber meine Freundin ist ein Herbsttyp :). Die Wolle ist auch etwas unempfindlicher und das ist für Draußen und mit Hund genau das richtige.

Nun bin ich auf die Reaktion gespannt.
Das Muster vom Broken-Seed-Stich beschäftigt mich noch etwas länger. Einen verschenkten Gutschein für Socken soll nun eingelöst werden und die Empfängerin der Babysocken wünscht sich Mutter-Kind-Partnersocken in eben diesem Muster....

Euch ein schönes u hoffentlich ohne Sturmschäden gebeuteltes Wochenende!
LG bjmonitas

Montag, 5. Januar 2015

Haarscharf

um meiner Resteschwemme etwas Herr zu werden, habe ich noch im alten Jahr Handstulpen angeschlagen. Wie auch bei den Broken-Seed-Stitch-Socken wurde ich von einem Blog auf das Muster in Ravelry aufmerksam (ich weiss nur nicht mehr bei wem ich da fündig geworden war). Schachmatt, so war mein Gedanke, eignet sich doch hervorragend um Reste sinnvoll zu verarbeiten.

In die engere Wahl kamen dann Garne, die etwas edler waren und mir von der Farbgebung sehr gefallen. So kamen Reste mit Alpaka- und Seidenanteil in die engere Wahl.

Ich liebe ja dunkles Weinrot und blau-türkis-grün-Töne. So war schnell klar welche Farben miteinander kombiniert wurden.

Das graue Alpakagarn und das seidige Colorelligarn von Schulana wurden wieder aus der engeren Wahl rausgekickt. Das weinrote Merino-Alpaka von Bremont (Rest von meinem Nuvem) und die seidigen Reste (waren in den Restesendungen für meinen Afghan mit dabei) wollte ich verwenden. Darunter waren auch Lacegarne versteckt, diese habe ich doppelt genommen, um die Unteschiede in der Garndicke auszugleichen. Am liebsten hätte ich ja das Dochtgarn alleine verwendet, aber es war ja nur dieses Miniknäul vorhanden und es wegzulassen brachte ich irgendwie nicht übers Herz.

Daher dachte ich mir mit dem Dochtgarn gestalte ich den Rollrand, so weiss ich immer wo oben ist :). Die restlichen Wellen wollte ich in blau-blau stricken.

Das Broken-seed-stitch-Muster hat mich irgendwie immernoch beschäftigt, sodass ich vom Schachbrettmuster auf das Broken-seed-stich-Muster umgestiegen bin.

Was soll ich sagen. Das Stricken flutschte nur so.....bis kurz vorm Ende mir das dunkelblaue Lacegarn auszugehen schien. Ich habe sogar schon in meinen Kisten nach ähnlichem Garn gegraben, um einen Plan B zu haben. Die letzten Runden zu stricken war wie ein Krimi, der sich dann als keiner herausstellte.....

Wie knapp es war könnt ihr hier sehen:
Wenn es hochkommt sind 15-20 cm (siehe Pfeil) übriggeblieben!!! Haarscharf ist das noch einmal gut gegangen. Die Freude darüber war so gross, dass das Fäden vernähen sofort erledigt wurde und sie directement ausgeführt wurden.


Die Stulpen tragen sich hervorragend nicht nur weil die Garne weich und glänzend sind, sondern auch weil man die Stulpen wie eine Ziehharmonika je nach Bedarf in die gewünschte/benötigte Länge bringen kann.

Das zweite Paar ist schon in Arbeit. Es soll ein Geschenk für meine Freundin werden.

Hattet ihr das auch schon einmal, dass das Garn gerade so gereicht hat? LG bjmonitas


Mittwoch, 31. Dezember 2014

Broken-seed-stitch Babysocken

mit einem WIP weniger kann ich morgen das neue Jahr beginnen.

Sie sind mir gestern Abend noch von den Nadeln gehüpft u sie gehen heute noch auf die Reise zu dem neuen Erdenbürger, der sie dann tragen soll. Die Post muss sich nicht sooo unheimlich beeilen, denn ich habe mich in der Größe total verschätzt und es wird wohl ein Weilchen dauern bis sie richtig passen :D.

Das habe ich davon, dass ich einfach frei nach Schnauze drauflosgestrickt habe :/ - egal sie sehen trotzdem hübsch aus, wie ich finde.



Gewogen habe ich die Söckchen nicht, ich habe nach dem Muster "broken-seed-stitch-socks" gestrickt. Verändert habe ich den Sockenrand und die Ferse. Ich habe nämlich im Gegensatz zur Originalanleitung einen Rollrand und eine Herzchenferse im Halbpatent gefertigt.

Inspiriert wurde ich übrigens von KB-Design. Bei ihr stöbere ich immer wieder gerne. Sie strickt nicht nur Socken, sondern spinnt u entwirft Strickstücke. Ein Abstecher auf ihre Seite lohnt allemal.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Herzlichst eure bjmonitas