Samstag, 22. November 2014

unverhofft

kommt oft....so heißt es landläufig. Bei mir kam nicht ganz so unverhofft, aber dennoch überraschend ein Päckel an, mit SoWo-Resten, um mich bei meinem Vorhaben den Patchwork-Afghan schnellstens fertig stellen zu können.

super schlechte Fotoquali - sorry hierfür


1000 Dank liebe Birgit! Ich habe mich sehr darüber gefreut auch über deine Zeilen. Es ist ewig her, dass ich einen handschriftlichen Brief erhalten habe. In Zeiten von Mails, Whats-apps und Konsorten sind Briefe erhalten und schreiben rar geworden und deshalb kostbar - zumindest für mich. Jetzt weißt du, dass es angekommen ist und du hörst von mir ganz "oldschool" per Papier und Feder.

In dem Päckel waren auch einige einfarbige Reste, die sich zwar nicht so gut in die Restedecke einfügen, sich jedoch für eine andere Aufgabe hervorragend eignen. Die Schwester meines Studikollegen bekam unlängst Nachwuchs und ich wollte eine Kleinigkeit für den neuen Erdenbürger stricken. Sogesehen kamen diese Reste gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Da mich das Muster Broken Seed Stitch Socks schon seit längerem reizt, habe ich sie kurzerhand  angeschlagen und auf Babygrösse angepasst.

Anstelle eines gerippten Randes, habe ich mich für einen kleinen Rollrand entschieden und 36 Maschen angeschlagen. Es werden etwas grössere Söckchen, die so mitwachsen können. Ich finde, dass es bis jetzt recht hübsch ausschaut. Erstaunlich wie gut das Muster die beiden Garne (das dunkelblaue ist von Birgit das buntige aus meinem Bestand) in Szene setzt.

Wann wurdet ihr denn das letzte Mal mit einem Brief oder anderweitig überrascht? Ein sonniges Wochenende wünscht euch bjmonitas.

Samstag, 15. November 2014

Countdown

mein Leftover-Afghan nimmt Formen an. Wenn's nach meinem Bett ginge, würden 24 Patches reichen :D.....

Habt ihr auch Projekte in der Mache bei denen ihr den Countdown zählen könnt? Herzlichst bjmonitas

Freitag, 14. November 2014

wenn Limbi glücklich ist....

bin ich es auch :).

Letzten Freitag erfuhr ich in der Ndr-Talkshow etwas über Limbi. Doch bevor ich mich dem Diktat des Limbis unterwerfen konnte, musste zunächst die Pflicht erledigt werden. Nämlich ein sonntägliches Gesteck musste her.

Eine Blumenspende bestehend aus Astern und Fetthenne (typische Spätherbstblumen) sowie das Grün der Zitronengeranie sollten gemeinsam zur Geltung gebracht werden. Die Abschnitte hatten schöne lange Stengel. Das schrie förmlich nach den schmalen Glasvasen. Das Blattgrün der Astern und der Fetthenne habe ich entfernt und durch das Grün der Zitronengeranie ersetzt. Die Arbeit war ein Genuss, denn das Zupfen der Blätter hüllte die Küche in eine Wolke aus Zitronenduft. Als Kontrapunkt habe ich den mittlerweile getrockneten Hopfen hinzugenommen. Der Hopfen soll das Vergängliche symbolisieren, das Hauptthema des Monats November.

Das Wetter war letzten Sonntag war so genial, dass ich unbedingt raus wollte. Das Tochterkind war anderweitig beschäftigt, so dass ich mich mit Nele auf den Weg machte. Nele ist die Hündin meiner besten Freundin und ich darf mich sehr glücklich schätzen, dass die Australian Shepherd Hündin mich in ihr Hundeherz geschlossen hat. Wir hatten viel Spass zusammen beispielsweise beim Bällchenspiel oder beim Mäuse



Nele beim Ball holen bzw. Mäuse aufspüren
bzw. beim Herbstfrüchte aufspüren. Den Hagebutten konnte ich einfach nicht widerstehen. Sie wanderten in den Sammelbeutel.

ich liebe das Rot der Hagebutte, ein Pullover in der Farbe wäre toll!!!

Pfaffenhütchen
Das Pfaffenhütchen habe ich abgelichtet, damit ich mich daran erinnere wo ich Zweige für ein Gesteck herbekommen könnte. Bei der Recherche lernte ich nun, dass das Pfaffenhütchen auch Spindelkraut genannt wird und man früher aus dem Holz Spindeln hergestellt hat......da komme ich, wie sollte es anders sein, auf ganz andere Gedanken.....

Wir hatten aber auch Zeit und Muse für weitere Herbstimpressionen:
das Blatt scheint zu florizieren, aber es Pilzbefall
noch mehr Pilze
ein Wunder der Natur die Basis der Königskerze
Drei Stunden durch unsere Gemarkung pirschen hat uns beiden gut getan. Meine Akkus wurden wieder aufgeladen und mein Limbi glücklich gemacht. Das waren die besten Voraussetzungen, um die anstrengende Woche mit Uni, Arbeit, Kind und Kegel bewältigen zu können. Nele schien nach der Rückkehr auch sehr zufrieden. Die Hagebutten sind abends noch geputzt worden und nun sicher im Gefrierschrank verwahrt. Frühstens zwischen den Jahren werde ich Zeit finden sie zu verarbeiten.

Weitere anstrengende Wochen warten auf mich, so dass ich für morgen bereits eine Verabredung habe, um mein Limbi happy zu machen.....Ich freu mich wie Bolle, dass Nele wieder mit mir auf Tour gehen mag. Womit beglückt ihr eure Limbis dieses Wochenende? Herzlichst bjmonitas

Samstag, 8. November 2014

escaramujo picante & confiture de aubépine oder wie man sein Fevel für Rosengewächse entdeckt

Ziemlich genau vor einem Jahr hatte ich ein Hagebutten-Chutney-Rezept im WWW entdeckt und wollte es unbedingt ausprobieren. Dann kam mir jedoch das Leben bzw. der Alltag dazwischen  und der Test blieb auf der Will-ich-ausprobieren-Liste. Vergangenes Wochenende konnte ich dank des tolles Herbstwetters Hagebutten ernten. Davon habe ich zunächst noch einmal eine Charge Marmelade gekocht. Etwa 300g behielt ich zurück, um das Chutney auszuprobieren.

Da bei mir die Hagebutten schon flottelottiert waren und somit Mus bzw. Mark geworden sind, habe ich feingehackte Zwiebeln, frischen Ingwer, frischen Knoblauch und Trockenpflaumen (anstelle von Rosinen) unter Beigabe einer getrockneten Chilischote in Apfelsaft/Apfelessig gedünstet. Nach ca. 5 Min habe ich die Chilischote rausgefischt und das Mus hinzugegeben und köcheln lassen. Nach weiteren 2-3 Min kamen die Gewürze hinzu (Zimt, Kardamon (anstelle von Koriander), zerstoßene Nelken und Senfkörner). Das Ganze ließ ich noch 1 Minute köcheln. Danach wurde es heiß in zuvor abgekochte Gläser gefüllt.

4 Gläser waren die Ausbeute:

 
Heute morgen musste ich das Chutney auch gleich probieren und was soll ich sagen: es ist SUPERLECKER!!!! Es könnte vielleicht etwas mehr Schärfe haben, aber ansonsten ist der Geschmack einfach nur genial. Ich würde ihn als fruchtig-süss-sauer bezeichnen. Auch wenn das Chutney lediglich auf Ziegenfrischkäse probiert habe, bin ich davon überzeugt, dass es vorzüglich zu gegrilltem oder gebratenen Fleisch u. Gemüse passt. Aber auch zu Salaten und überbackenem Camembert passt es sicherlich. Probiert es aus! Es lohnt sich :).

Da vom selbst entsafteten Apfelsaft, den ich zu dem Chutney hinzugefügt hatte, noch einiges übrig war, habe ich kurzer Hand Apfelgelee gekocht. Dabei habe ich auch ein Experiment gewagt und kleingehacktes Basilikum hinzugefügt.



Erst war ich begeistert von der Idee, kleingehacktes Basilikum auch im Gelee zu belassen, aber nun bin ich nicht sicher, ob das Gelee deshalb nicht vielleicht schneller schimmelig werden kann. Naja wir werden sehen. Schmecken tuts auf jeden Fall :).

Vor einigen Wochen waren Franzosen in unserer Gemeinde zu Besuch, um das Jubiläum der Städtepartnerschaft zu feiern. Von meinem Besuch dort hatte ich ja schon im Blog berichtet. Jedenfalls hatte ich die Gelegenheit genutzt, um meine Marmeladen für den guten Zweck zu verkaufen. Mein Bestand an Weißdornmarmelade hat sich gen null dezimiert. Weißdornhecken habe ich bislang nicht entdeckt dafür einen Apfeldornbaum. Dort war ich gestern, um zu ernten.



Eine Frucht habe ich aufgeschnitten und sie sieht tatsächlich wie ein Apfel en Miniature aus. Beim Ablichten dieser Beere fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich beschäftige mich anscheinend mit Vorliebe mit Rosengewächsen. Seien es Äpfel, Hagebutten, Brombeeren oder Weiß/Apfeldorn allesamt gehören derselben Pflanzengattung an. Unglaublich, oder??

Die nächsten Tage werde ich jedenfalls darauf verwenden die Beeren zu Marmelade zu verarbeiten. Weil ich so total begeistert vom Hagebutten-Chutney bin, mache ich mich auf zu neuen Ufern und probiere es mit Apfeldorn aus. Wie sehen eure Pläne für die nächsten Tage aus? Was immer euch umtreibt, ich wünsche euch dabei gutes Gelingen! Herzlichst bjmonitas



Montag, 3. November 2014

Einen Korb voller Wünsche ich Euch bringe....

naja zumindest ein kleines Körbchen konnte ich gestern auf den Weg bringen. Als Dankeschön für die großzügige Traubenspende, die zum Großteil schon zu Gelee verarbeitet wurden.



Befüllt wurde es mit einem Liebesgruß ans Herz, ein Glas Traubengelee, einer umfilzten Seife und Handstulpen "mostly warmness" und last but not least einem Kärtchen.

PS: Den schönen Sonntagnachmittag habe ich genutzt, um noch einmal Hagebutten zu sammeln. Ich will endlich das Chutney herstellen. LG bjmonitas


Samstag, 1. November 2014

Patchroulade

gut, dass man sich bei Ravelry mit allem und jenem eindecken kann, was das Werklerinnenherz begehrt. So konnte ich SoWo-Reste auftreiben, die mir es ermöglichen meine Patchworkdecke etwas bunter und abwechselungreicher zu gestalten ohne, dass ich zuvor eine ganze Kompanie an Socken stricken muss.
Ein schönes Päckchen kam da an (wenn auch von mir total mies photographiert).
Anhand dieser Reste und den vorhandenen entstanden dann die Patches 14-17
oder eben als Roulade photographiert

Einiges an Wollresten ist noch vorhanden, so dass ich fleißig weiterarbeiten kann. Euch wünsche ich auch frohes Schaffen! Herzlichst eure bjmonitas

Samstag, 18. Oktober 2014

Patchworkdecke reloaded

Als ich die Decke im vergangenen Jahr begonnen hatte, meinte ich noch meine Reste würden locker reichen, um ein gutes Stück voranzukommen. Recht schnell merkte ich, dass das ein Trugschluss war und besorgte mir über Ravelry Nachschub. Dieser gelieferte Nachschub war allerdings mit so toller Wolle bestückt, dass ich erst einmal Einiges davon verwendete, um diverse Restesocken (der Link ist nur ein Beispiel) zu nadeln.

Jetzt steht das Schmuddelwetter vor der Tür (auch wenn heute die Sonne lacht) und der Sofaüberwurf aka die Patchworkdecke könnte da für mehr Komfort sorgen, da das Ledersofa sonst etwas kühl um den Allerwertesten ist. Also stricke ich im Moment ganz brav an der Patchworkdecke. Denn auch wenn ich gerne Socken stricke, mag ich dies nicht als Dauerbeschäftigung tun.

Diese Patches sind in den letzten Tagen hinzugekommen und die Vorräte schmelzen geradezu dahin. Ich werde noch Nachschub benötigen, das ist jetzt schon sicher. Zumal ich von den größeren Resten lieber Socken oder ähnliches nadele und für dieses Projekt Kleinstmengen soweit möglich verarbeiten möchte. Die Vernäherrei wird sich in Grenzen halten, da die Übergänge mit Russian-Joins gearbeitet werden.

Die bisherige Menge läßt sich zwar schon sehen, aber es müssen noch mindestens 10 weitere Patches folgen.

Mit meinen Stulpen komme ich gerade nicht weiter, weil ich mit der Anleitung nicht zurecht komme. Gut möglich, dass ich das Ganze wieder aufribbel und ganz konventionelle Stulpen arbeiten werde. Wie so oft habe ich beim Verstehen von Anleitungen einen Knick in der Optik *seufz*. Ganz schön frustend und manchmal zweifele ich auch etwas an mir. Denn im Vergleich zu früher, habe ich heute öfter Verständnisschwierigkeiten was das Nachvollziehen von Anleitungen anbetrifft. Entweder bin ich heute einfach blöder, oder die Sorgfalt Anleitungen zu schreiben hat nachgelassen. Wie seht ihr das?

Die Testreihe mit den Kaminanzündern ist auch beendet. Die Rückmeldungen besagen, dass sie wunderbar funktionieren und so werde ich in den Herbstferien einige "Crossies" vorbereiten, damit es dann, wenn wir uns treffen zügig vorangeht. Euch ein sonniges Oktoberwochenende! Liebe Grüße bjmonitas