Samstag, 2. Mai 2015

veganer Honig?! oder doch einfach nur Löwenzahnblütengelee




Eigentlich war ich gar nicht darauf aus, herauszufinden ob es möglich ist, einen veganen Honig(ersatz) herzustellen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr Löwenzahnblütengelee kochen. Als Kind hatte ich schon viel davon gehört, aber nie versuchen dürfen (jetzt nachdem ich weiss, wie viel Arbeit da drinsteckt, ist es klar warum man es nicht einfach so mal zum probieren bekommt). Im Vorfeld hatte ich mich auf die Rezeptsuche begeben und bin da auf folgende Seite gestoßen. Die dort beschriebene Rezeptur entsprach so ziemlich dem, was ich vom Hörensagen her kannte. Mein Löwenzahnblütengelee habe ich dann auch nach diesem Rezept gekocht.

Ich habe ja leider keinen Garten und somit auch keine Rasenfläche. Deshalb war ich in der letzten Zeit bei meinen Fahrradtouren sehr aufmerksam, um Stellen ausfindig zu machen, wo Blüten zu ernten seien, die nicht mit Hundepippi oder Hundekot parfümiert wurden. Glücklicherweise bin ich auf einen aufgegebenen Schrebergarten gestoßen, auf dessen Rasenstück Löwenzahn blüht. Sonntags um die Mittagszeit bin ich also dorthin, um zu pflücken.

Das Blütenzupfen nahm die meiste Zeit in Anspruch und man sollte wirklich darauf achten, dass man es direkt nach dem Pflücken erledigt. Kommt nur etwas von dem Grün rein und wird mitgekocht, dann wars das mit dem Gelee. Der Sud wird nämlich bitter und somit ungenießbar. :( <- ist mir leider passiert und ich durfte nochmals zum Sammeln ausrücken.

Das Ergebnis sah dann so aus:
Diese fluffige Masse habe ich dann mit Wasser aufgesetzt und 5 Minuten köcheln lassen. Dann habe ich das Ganze über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag kam eine unbehandelte Zitrone in Scheiben, ein paar Zitronenmelissenzweige und den Saft einer Zitrone dazu. Der Sud wurde nochmals aufgekocht. Dann habe ich den Sud durch das Haarsieb abgeseiht und erkalten lassen. Nach dem Erkalten habe ich den Gelierzucker eingerührt und gemäß der Zubereitungsangaben den Sud zu Gelee verarbeitet.



Das Gelee ist nicht sooo fest geworden, wie ich es sonst so gewohnt bin, aber er läuft auch nicht weg....insofern ist alles gut. Geschmacklich ist es DER HIT!!!!! Das Löwenzahnblütengelee schmeckt fast wie ganz junger Honig....Herrlich! Also wenn man anstatt herkömmlichen Gelierzucker: Pektin und braunen Zucker verwendet, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man veganen Honig(ersatz) hergestellt hat.

Meine Ausbeute ergab 8 Gläschen. Nun bin ich am Überlegen, ob ich mal versuchen soll, eine Variante mit Limette zu kreieren... Euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai. Herzlichst bjmonitas

Samstag, 4. April 2015

Florales pünktlich zu Ostern

Passend zum Osterfest zeige ich euch einige Gestecke, die ich in der letzte Zeit gestaltet habe.  Alles andere ist nämlich noch im Werden und die Präsentation muss da noch warten.

1. Das letzte Forsythien-gesteck, konnte ich um eine weitere Woche retten, weil ich die verblühten Blüten mit rosafarbenen Rosen ersetzt habe. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass die Forsythienzweige und die Hyazinthenblüten nun auch richtig aufgegangen waren.


2. Für den Gottesdienst mit Jubiläumskonfirmaten musste ein Gesteck gestaltet werden, bei dem die Farbvorgabe rot/weiß zu berücksichtigen war.
Ich habe erstmalig Anemonen verarbeitet. Dazu gesellten sich Fresien, die mich durch ihren zarten Duft immer wieder verzaubern. Abgerundet wurde alles mit Korkenzieherweide und Rotholzzweigen und alles wurde auf und um ein altes Aststück arrangiert.
3. Eine Wochen später hieß es sich wieder auf die Passionszeit einzulassen. Ich habe mir dieses Gesteck ausgedacht: Die Fresien konnte ich wiederverwerten. Allerdings war es notwendig die verblühten Teile zu entfernen und die Stengel zu kürzen. Neu hinzugekommen sind weiss-rosa Lisianthusblumen.
4. Für Ostern wollte ich etwas Neues ausprobieren. Ich wollte Äste zu Nestern arrangieren und die Blumen aus dem Nest ragen lassen. Verwendet habe ich Äste, die in den Stürmen von den Bäumen geweht wurden und die ich bei meinen Spaziergängen sammeln konnte. Beim Sammeln habe ich darauf geachtet, dass ich vor allem Äste ergatterte, die mit Flechten bewachsen waren. 
Außerdem hatte ich Glück mit dem Wetter :). Denn dadurch, dass es während der letzten Tage eher nass/kalt war, kam die Magnolienblüte etwas ins Stocken. So konnte ich abermals Magnolien in das Gesteck integrieren. Eigentlich hatte ich geplant die Magnolien mit weißen Hyazinthen zu arrangieren, aber leider leider gab es keine weißen Hyazinthen mehr. Es gab so gut wie gar keine weißen Blumen mehr, die mir als Gefährten für die Magnolie gefallen hätten. Also habe ich kurzerhand beschlossen gelb ist das neue Weiß:D und so kaufte ich gelbe Fresien (ich freu mich schon auf deren Duft, wenn sich die Blüten öffnen) und gelbe Narzissen. Ergänzt wurde das Ganze durch Heidelbeerzweige.

Teil zwei des Osterarrangement wurde wie die Jahre davor auch schon auf einer Baumscheibe arrangiert. Korkenzieherhaselzweige habe ich einem Holzspalt gesteckt. Auf die Mitte der Baumscheibe kam dann das Moos, das mit Ästen eingerahmt wurde. In das stilisierte Nest kam ein Porzellanei. Außerdem konnte ich heute nicht widerstehen als ich die Glaseier mit Loch in einem Laden entdeckte. Die musste ich haben!!!! Die Eier wurden mit Narzissen oder Fresien gefüllt und hängen nun an den Korkenzieherhaselzweige.
Ostern kann also kommen!

Euch wünsche ein schönes Osterfest! Herzlichst eure bjmonitas

Sonntag, 8. März 2015

Energetisch

gut aufgeladen bin ich heute schon vor dem Wecker aufgewacht. Diesen hatte ich mir nämlich gestellt, weil ich bis heute morgen weder Inspiration noch Motiviation hatte wie ich das Blumengesteck gestalten sollte......
Manch eine wird vielleicht jetzt denken, wieso macht sie sich den Stress. Dann geht man einfach in nen Supermarkt kauft ein Sträußchen und gut ist. Klar so gehts auch und es reicht auch vollkommen. Letzte Woche habe ich es auch genauso gemacht. Zeit für etwas eigenes herzurichten hatte ich nicht. Also gings in den Supermarkt, der leider schon sehr ausgesucht war. Es gab noch Narzissen. Sie durften dann mit und sie kamen in eine schöne Glasvase - fertig.

Da einige dieser Narzissen schon schnell verblüht sind, musste Ersatz her.....nur welcher und wie und überhaupt, war wie gesagt bis heute morgen bis auf eine Zutat noch nicht entschieden.

Gestern konnte ich günstig eine ziemlich gebeutelte Hyazinthe erstehen, die sollte Verwendung finden, wenn keine der Narzissen ansehnlich genug wäre, um ins Gesteck zu kommen. Schnell bin ich noch in den Pfarrgarten geschlichen und habe zwei Forsythienzweige abgeschnitten. Die Baumrinde hatte ich noch im Fundus so wie eine Glasschale und zwei Metallstecklinge. Daraus ist dann dieses Gesteck entstanden:


So habe ich es gemacht:
die Metallstecklinge habe ich in die Glasevase platziert. Das Stück Baumrinde war bereits mit einem Loch versehen durch das ich die Hyazinthe vorsichtig geschoben habe. Die Hyazinthen habe ich zuvor vorsichtig von der Erde befreit. Die kleineren Pflänzchen wurden neben den Forsythienzweig gesteckt. Auf den zweiten Metallsteckling arrangierte ich die Narzissen, die ich entsprechend gekürzt habe. Den zweiten Forsythienzweig habe ich schräg angeschnitten, so konnte ich ihn stabil auf den Steckling setzen, obwohl der Zweig weit hinausreicht.

Thematisch schließt sich das Gesteck bündig an mein letztes Gesteck an.

Der Frühling ist zwar im Vormarsch, aber es gibt noch viele kahle Stellen, braune Blätter hängen noch an den Buchenhecken oder liegen noch auf dem Boden. Wenn die Frühlingsblüher den Weg durch die kalte Erde schaffen und ihre Knospen öffen, freut es umso mehr unser Auge.
Diese Gefühlslage wollte ich in diesem Gesteck zum Ausdruck bringen.

Ich freue mich, dass ich heute morgen mit guter Energie geladen aufgewacht bin. Das ist meine heutige Sonntagsfreude! Euch auch einen schönen Sonntag. Herzlichst eure bjmonitas

Samstag, 7. März 2015

Nachlese

Gestern habe ich mit den Senioren den WGT (Weltgebetstag) gefeiert. Die Frauen der Bahamas waren die Gastgeberinnen. Das bedeutete, dass sowohl der Gottesdienst in deren Verantwortung lag als auch die Zusammenstellung der landestypischen Speisen und Getränke, die im Anschluss an den Gottesdienst beim gemeinsamen Mahl verspeist werden. Ich konnte schöne Stoffe, die die Farbenpracht der Bahamas widerspiegeln ergattern (nun überlege ich was ich mir damit Schönes machen könnte....). 
Der Altar (Teilausschnitt) sah dann so aus:


Die Füsse (ca 50 St.) wurden zuvor mit den Besuchern in der Tagespflege gemeinsam gebacken und sie wurden im Anschluss an die Andacht mit einem leckeren Fruchtcocktail gemeinsam verspeist. Gestern habe ich von dem leckeren Gebäck nichts gegessen, weil ich seit Aschermittwoch auf Kaffee und auf Süßkram verzichte. Samstags ist der Tag in der Woche, wo ich mir ein kurzes Fastenbrechen erlaube.
Also habe ich mir den Esszimmertisch mit dem schönen Flamigostoff ein paar Narzissen hergerichtet, um dann den Butterkokosfuss, bei dem die Fussnägel mit Himbeer-Erdbeermarmelade lackiert sind bei einem Glas Matchalatte zu genießen.


Wer sonst wie heute seinen Kaffee, Tee etc genossen hat könnt ihr hier erfahren. Ein schönes Wochenende wünscht euch bjmonitas

Dienstag, 3. März 2015

ein klitzekleiner Ausschnitt eines Regenbogens

ziert seit gestern wieder mein Gärtchen. Meine Zwergiris oder Netzblattiris hat die erste Blüte geöffnet. Es sind noch 3 weitere Knospen vorhanden, die sich auch bald öffnen werden. Im letzten Jahr sah das noch ganz anders aus. Da hatte ich zwar die grünen schmalen schwertförmigen Blätter im Beet noch vorgefunden, aber sie blühte nicht. Ich befürchtete schon, dass sich ihr Ende naht und sie so langsam eingeht. Hach ich bin gerade voller Freude, weil mich die kleine Iris Lügen gestraft hat und mich in diesem Frühjahr wieder mit ihrer Blüte erfreut.

In der griechischen Mythologie ist die Iris die Personifikation des Regenbogens. Der Regenbogen ist ein gutes Stichwort, um die Überleitung zu den Karnvalsöckchen hinzukriegen ;). Denn bunt sind sowohl der Regenbogen als auch der Karneval oder wie man in meiner Gegend sagt die Fastnacht.
Bunt wie die Fastnacht war jedenfalls das Thema für den Februar. Die Wollreste waren schnell gefunden, die dieser Vorgabe entsprochen haben.

Ich wollte endlich mal Blendersocken stricken, die diesen Namen auch verdienen. Mehrere Anleitungen und Tipps hatte ich schon durchgelesen, aber so richtig kapiert hatte ich es nicht. Das wollte ich natürlich so nicht auf mir sitzen lassen. Ein neuer Versuch musste her. Es sollten Socken in Größe 22/23 werden, um sie der größeren Schwester zu schenken für deren Bruder ich die "Easter"-Babybooties genadelt habe. Außerdem hatte ich den Rat von Birgit beherzigt: Socken parallel zu stricken, wenn man nicht genau absehen kann ob die Wolle reicht oder nicht. Bei den Miniresten, die ich verarbeiten wollte, war das die richtige Methode, damit sich die Söckchen gleichen.

Das Blendern ist mir beim Schaft noch nicht so wirklich gelungen *seufz*. Ab der Ferse hatte ich den Dreh dann raus.....manchmal dauerts eben länger. Ich hoffe, dass sie dennoch Gefallen finden. Wie sonst auch habe ich eine Herzchenferse im Halbpatent gefertigt. Die Fußspitze ist mit Beilauffaden gestrickt - sicher ist sicher. Die Söckchen gleichen sich auch nahezu perfekt. Es hat sich gelohnt mit zwei Nadelspielen parallel z.u stricken :).

Jetzt gehe ich mal hier lubbern was die anderen so kreiert haben und weil ich hier mit Resten gearbeitet habe zeige ich sie auch beim Upcycling-Dienstag. Interessantes und Inspirierendes so bunt wie ein Regenbogen ähm wie die Iris.... Viel Spass beim Stöbern und frohes Schaffen. Eure bjmonitas

Freitag, 27. Februar 2015

Printempas

Seit Anfang des Jahres mache ich beim KAL "aus Resten die Besten 12für15" mit. Meine Januarsöckchen habe ich hier schon gezeigt. Die Februarsocken sind zwar schon fertig, aber weil mich die bösen Viren geärgert haben, steht dieser Post noch aus.
Auch wenn wir uns noch nicht im März befinden, habe ich bereits mit den Märzsocken begonnen. Das Thema lautet - Frühlingserwachen - (pastell- und frühlingsfarben). Da Pastellfarben nicht zu meinem Farbspektrum gehören, muss ich n'bissle "schummeln". Damit die Farben weicher also pastelliger wirken werden sie in weiß eingebettet. Dazu habe ich mir ein Muster ausgedacht und weil eine Mitstrickerin in der Gruppe wissen wollte, wie das Muster gestrickt wird, habe ich es aufgeschrieben. 

Erfahrung in Musterschreiben habe ich keine und so hoffe ich, dass es dennoch verständlich ist. Noch sind die Socken nicht fertig. Deshalb kann ich im Moment nur mit einem Anstrickfoto dienen. Das Bild vom Endprodukt wird nachträglich hochgeladen.

Printempas

Restesocken im Fair-Islestil 



Man benötigt:
2 Reste mit Farbverlauf (in meinem Fall ist ein Rest ein Multi (A) und ein Rest mit längerem Farbverlauf(B))
1 Rest in Uni C
Die Maschenanzahl muss teilbar durch 4 sein
Ich habe 64 Maschen angeschlagen und gleichmäßig auf die Nadeln des Nadelspiels verteilt. Dann wird es zur Runde geschlossen.
Zunächst werden 5 Reihen links mit C gestrickt. Dann folgen 3 Reihen glattrechts und zwar 1 Reihe in A, 1 Reihe mit B, 1 Reihe mit A
Es folgt eine Reihe rechts in C und dann wieder 5 Reihen links auch in C. Dann strickt man wieder 3 Reihen glattrechts indem man allerdings mit B beginnt, dann 1 Reihe in A und wieder eine Reihe in B.
Wieder strickt man eine Reihe rechts in C die beiden weiteren Reihen werden wieder links in C gestrickt.
Nun folgt das Muster:
Meine Technik ist wie folgt ich stricke jede Runde zweimal, weil ich drei Fäden gleichzeitig verstricke. D.h.
1. Reihe
Die 1Ma hebe ich einfach auf die rechte Nadel. 1 Ma in A und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Abfolge wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als linke Maschen.
2. Reihe
1Ma wird wieder auf die rechte Nadel gehoben. 1 Ma in B und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Rapport wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als linke Maschen.
3. Reihe
Eine Reihe in der Farbe C wird so gestrickt wie die Maschen erscheinen.
4. Und 5. Reihe
Werden links gestrickt.
Die Reihen 1-5 sooft wiederholen bis der Schaft lang genug ist.
Meine bevorzugte Fersenform ist die Herzchenferse, aber jede andere Ferse kann hier gestrickt
werden. Die Ferse wird in C und in Halbpatent gearbeitet. Für den Fuß muss das Muster angepasst werden, weil keine linken Maschen mehr gestrickt werden:
1. Reihe
Die 1Ma hebe ich einfach auf die rechte Nadel. 1 Ma in A und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Abfolge wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als rechte Maschen.
2. Reihe
1Ma wird wieder auf die rechte Nadel gehoben. 1 Ma in B und 1 Ma in B, 2 Ma werden auf die rechte Nadel gehoben. Der Rapport wird wiederholt bis man die Runde fertig ist. Dann strickt man die ungestrickten Maschen in C als rechte Maschen.
3. Reihe entfällt
4. Und 5. Reihe wird in C in rechten Maschen gestrickt.
Die Fußspitze wird in C gestrickt.

Viel Spass beim Nachstricken. Herzlichst bjmonitas

Dienstag, 24. Februar 2015

Böse Viren

hatten mich in den letzten beiden Wochen befallen. Es ging mir so schlecht, dass mir sogar die Lust aufs Werkeln vergangen war. Die verspäteten Weihnachtsgeschenksocken konnte und wollte ich hier auch nicht präsentieren. Glücklicherweise währt ja so eine grippale Infektion nicht auf ewig und mir geht es jetzt wieder gut. Ich kann also wieder werkeln und posten, wenn mir danach ist. Das ist ein schönes Gefühl :).

Nach wie vor versuche ich, den Bestand meiner Sockenwolle zu reduzieren. Meine Mutter sollte zu Weihnachten ein neues Paar Socken bekommen (ziemlich spät dran war ich, denn die Socken wurden erst nach Weihnachten fertig). Da mir das Muster "Broken Seed Stitch" wirklich gefällt und sich so viele verschiedene Farbkombinationen gestalten lassen, war schnell klar: dieses Muster muss es sein. Ich wählte ein Lindgrün als solid und ein Verlaufsgarn in Herbstfarben (rostrot, orange, blau, grün)



Die Herzchenferse habe ich im Halbpatent gestrickt, um sie auf diese Weise zu verstärken. Da ich die lindgrüne Wolle vor Jahren bei Wollrödel gekauft hatte, gab es dort leider in dieser Farbe keinen Beilauffaden mehr zu kaufen :(. So war ich gezwungen den Faden doppelt zu nehmen, damit die Fußspitze solide ist und so lange halten wird. Jetzt sind die Fußspitzen etwas dicker als gewünscht, aber es ist noch vertretbar (Glück gehabt).

Mit welchen Tricks arbeitet ihr, damit Socken langlebiger werden?

Die Socken werden getragen und geliebt....da fiel es mir dann doch nicht so schwer, sie ziehen zu lassen.  Weil ich mich mal dienstags zu Wort melde, kann ich  hier meine Socken zeigen und selbst stöbern gehen. Es gibt bereits viel zu gucken. Also nix wie hin!

Bleibt gesund! Herzlichst eure bjmonitas