Dienstag, 31. Dezember 2013

Grade noch eben die Kurve gekriegt

Der Dezember und das Jahr 2013 neigt sich heute dem Ende. Den ganzen letzten Monat über konnte und wollte ich nichts in meinem Blog eintragen. Wenn man wie ich bei Kirchens arbeitet, dann kann man den Dezember für Mußestunden fast abhaken. Da ich aber nicht auf meine kreativen Fluchten verzichten wollte, habe ich aufs Bloggen verzichtet und zeige jetzt im Schnelldurchlauf was mich in den vergangenen Wochen so umgetrieben hat.

Da war zunächst mal das Adventsbasteln:
Nachdem ich ja schon ausreichend Erfahrungen beim Nassfilzen sammeln konnte, habe ich mich mal ans Trockenfilzen gewagt. Ein kleines Mäuschen ist daraus geworden. Lebensdauer ca. 2 Minuten. Denn als unsere Katzendamen diese Maus zwischen die Klauen bekamen, war es Ruckzuck um das Filzmäuschen geschehen.
Mehrere Ölseifen habe ich umfilzt, damit ich kleine Mitbringsel für Weihnachten parat habe.
Mein Aventskranz ist eher ein weihnachtliches kitschiges Arrangement ;). Pünktlich wurde es nicht fertig ich war 3 Tage im Verzug. Dafür war ich mit meinen Give aways für das offene Adventsfenster am 6. Dezember rechtzeitig fertig geworden. Man kann sie links im Bild im Glas sehen. Mashmellows auf Lollypopsticks in Zartbitterkuvertüre getaucht und mit Zuckerperlen verziert. Schmeckt total lecker ganz besonders in heißer Schokolade oder Kaffee.
Meine Deko für das offene Adventsfenster. Die 6 habe ich aus einem weißen Kammzug, den ich zum Kammzugzopf geflochten hatte, gerollt und gebunden.
 Die Blumenkästen wurden mit Minitannenbäumchen bestückt, die ich ebenfalls gebunden hatte.
Die Krippe in der Kirche wurde von mir sehr reduziert gestaltet. Eine Baumscheibe von einer Zeder, die mal im Kirchhof stand. Tonfiguren, die ich mal zufällig im Keller fand, Stroh und ein Tannenbäumchen aus Lavendelästen gestaltet. Leider hat sich der Strohstern selbständig gemacht und hängt nur noch so halb auf dem Baum.
 Ein Loch im Lieblingssocken zwang mich dazu zu stopfen. Ich wollte es ganz besonders schön machen und schaute deshalb noch mal Videos zu dem Thema an.
Tja, es hat alles nichts gebracht. Das Loch ist zwar gestopft, aber das Ergebnis hätte viel besser ausfallen dürfen. Der zweite Socken ist im Bereich des großen Zehes auch schon dünn. Da kann ich also noch weiter üben ;).
Mein Nuvem ist seit gestern fertig. Uff.... das war zum Schluß eine Tortur, aber ich wurde ja vorgewarnt und so war das auch keine wirkliche Überraschung. Allerdings war ich sehr erstaunt ob der Tatsache, dass sich meine Holzstricknadeln verabschiedet hatten. Sie brachen direkt an der Stelle wo das Metallstück anfängt. So durfte ich noch kurz vor Vollendung des Tuches in die Stadt fahren und Ersatznadeln kaufen gehen. Vielleicht waren es zu viele Maschen oder gar das Gewicht, die zum Nadelbruch führten. Ich habe auch deshalb nicht wie in der Anleitung vorgegeben für die Rüsche jede 2. Masche verdoppelt, sondern nur jede 4. Masche. Nun rollt sich der Rand auf und ich wollte nun einen Picotrand dranhäkeln. Ich glaube jedoch,  dass mich dieser Akt in den Wahnsinn treiben wird zumal ich nicht so die Häklerin bin. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp wie man das Einrollen etwas abmildern kann, wenn man keine Möglichkeit hat, das Tuch zu spannen. Ich könnte es nämlich nur auf dem Bett spannen, aber da muss ich schlafen?!
Als angenehmes Unterwegsprojekt habe ich mir eine Patchworkdecke ausgesucht. Einfach mit doppelten Faden Quadrate stricken. Mit 3 Maschen beginnend in jeder neuen Reihe eine Masche zu nehmen bis 100 Maschen auf der Nadel sind, dann wieder abnehmen bis 3 Maschen übrig sind. Sie werden wirklich ebenmäßig quadratisch. Ich bin jetzt beim 8. Quadrat angelangt. Hier brauchts wieder nen sehr langem Atem bis es vollendet sein wird.
 Hier mal ein Eindruck vom Stapel.
Ich hatte mir eine schöne Bluse in Meerfarben erstanden. Sie ist allerdings etwas dünn, deshalb wollte ich mir dafür einen Pullunder stricken. Ich konnte sehr günstig diese Alta Moda Fine Baby Alpaka erstehen. Sie war deshalb günstig, weil ich keine 8 Knäul aus demselben Farbbad bekommen habe. Ich konnte keinen Unterschied erkennen und wenn ich die Knäul abwechselnd verwende sieht mans bestimmt nicht mehr.
Die Maschenprobe sieht ganz vielversprechend aus. Wobei ich mich für das oberste Muster entschieden habe. Da das mit der Entscheidungsfindung bei mir immer etwas schwieriger ist, habe ich kurzerhand diverse ausprobiert und nun weiß ich welches es wird. Sobald ich wieder ein Zeitfenster habe, kann ich die Maschenzahl bestimmen und loslegen.

Ich bin sehr dankbar was mir 2013 beschehrt hat und hoffe, dass 2014 es genauso gut mit mir meinen wird.

Last but not least euch und eure Lieben einen guten Start ins Neue Jahr!!!

Montag, 11. November 2013

alea iacta est

auch wenn es in diesem Falle keine Würfel sondern ein Zufallsgenerator gewesen ist. Die Teilnehmerzahl war recht überschaubar, dennoch wollte ich die Ziehung ordentlich gestalten.

Das Losglück fiel auf die Zahl 2. Also 2. Eintrag und somit geht das Buch an Alpi.
Liebe Alpi wenn ich um deine Anschrift per Mail bitten dürfte?

Über die netten, schönen Kommentare habe ich wirklich sehr gefreut. LG bjmonitas


Freitag, 8. November 2013

Cowl die 2. und Verlosung zum einjährigen Blog-Purzeltag

Auf besonderen Wunsch und auch so zeige ich euch den fertigen Cowl, den ich für meine Tochter genadelt habe:

Die technischen Details:
- 68 Maschen mit 10 RN
- Breite: 34 cm ; Länge: 45cm und Gewicht: 167 g
- Rest vom hellen Garn weniger als ein Gramm und vom dunklen 33 Gramm
Die Anleitung für den Cowl kann man hier finden.

Vor fast genau einem Jahr hatte ich mich dazu entschlossen, ein Blogtagebuch über meine kreativen Aktivitäten zu beginnen. In den vergangenen 12 Monaten habe ich durch meinen Blog so viele nette, wenn auch nur virtuelle, Begegnungen gehabt, dass ich jetzt den einjährigen Purzeltag dazu nutzen möchte, um DANKE zu sagen.
Verlosen möchte ich:

Das Buch "die Wünsche meiner Schwestern" von Lisa van Allen (das Garn ist hier nur zur Deko ;)). Es ist brandneu auf dem Markt gekommen und ich hatte das Vergnügen aus dem Buch bei der Veranstaltung "Vorlesen bitte!" vorgelesen zu bekommen.

Weshalb ich dieses Buch ausgewählt habe, liegt, glaube ich, auf den Hand. Es ist zwar kein Handarbeitsbuch, aber handelt doch vom Stricken: Das Buch ist noch Original verpackt und absolut jungfräulich. Aus der Inhaltsbeschreibung
schnipp.......
Eine romantische Familiensaga voller Magie.Woraus ist unser Glück gestrickt?
Seit langer Zeit hüten die Frauen der Van Rippers das Geheimnis ihrer Magie und die liegt im Stricken: Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben. Nur gemeinsam können die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie diese Familientradition bewahren, aber allein Aubrey ist dazu gewillt. Und auch sie beginnt zu zweifeln, als sie sich in Vic verliebt. Doch welche Wünsche machen uns glücklich, wenn sie sich erfüllen?

schnapp.......
Wer also Lust auf einen Schmöker voller Magie hat, ist eingeladen bei der Verlosung mitzumachen.

Die Teilnahmebedingungen:
1. Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post
2. Eintragen kann man sich bis zum 10.11.2013 um 24:00 Uhr CET
3. Du solltest in Deutschland oder Europa wohnen, weil ich nur in diese Länder verschicken werde
4. Das Los entscheidet und der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Ich hoffe ich habe an alles gedacht. Ich wünsche euch viel Glück und danke, dass ihr vorbeigeschaut habt. Ein schönes Wochenende wünscht euch bjmonitas



Donnerstag, 7. November 2013

ein Cowl fürs Kind

Beim Schwabsburger Wollfest hatte sich meine Tochter einen Kammzug ausgesucht, von dem ich ihr einen zweiten Cowl fertigen sollte. Er sollte dem ersten Cowl


bis auf die Farben ziemlich ähnlich werden.
Versponnen hatte ich zunächst 50 g mit der Handspindel, weil ich dachte wenn ich den Faden dann Navajo verzwirne käme ich in etwa auf die benötigte Dicke. Das hat letztendlich nicht so ganz geklappt. Deshalb habe ich den größeren Rest mit dem Spinnrad versponnen und Navajo verzwirnt.

Aus Sorge, dass das Garn nicht reichen würde, habe ich ein zweites selbstversponnenes Garn hinzugenommen.

Der Cowl dürfte heute fertig werden. Mein Nuvem wächst übrigens unaufhörlich und ist bei ca. 60 cm Durchmesser angelangt. Wie mir Alpi schon prophezeit hat, ist es ein zähes Unterfangen. Da kam mir die kurze Pause mit dem Cowl-Auftrag gerade recht. Vielen Dank fürs Vorbeikommen. Frohes Schaffen! bjmonitas

Donnerstag, 31. Oktober 2013

ein Gesteck zum Reformationstag

war die heutige Aufgabe. Herausgekommen ist ein Gesteck aus Holz, Dahlien und Lampionblumen.

Vielen Dank fürs Vorbeischauen. LG bjmonitas

Samstag, 26. Oktober 2013

Nordish by Nature

Beim letzten Trip nach Husum konnte ich glücklicherweise die Gelegenheit beim Schopfe packen und 1,4 kg Heckenrosenhagebutten und Sandornbeeren sammeln.
Nach dem ich die Hagebutten geputzt hatte, wurden sie, die Sandornbeeren und 2 Äpfel mit etwas Wasser aufgekocht bis alles weich geworden war. Danach hatte ich den Brei durch die Flottelotte gedreht, um den Mus zu erhalten und die Kerne zu entfernen. Das hat "ganz" gut funktioniert, weil sich doch vereinzelt Kerne durchdrücken konnten. Mir blieb nichts anderes übrig als den Muss nochmals aufzukochen und danach durchs Haarsieb zu reiben. Es war eine heiden Arbeit, aber in Anbetracht der Tatsache, dass man super leckere Hagebuttenmarmelade bekommt lohnt sich der Aufwand. Meine Ausbeute waren 9 Gläser:
Hagebutten-Sandorn-Apfel mit Gewürz-Marmelade
Weil die Früchte aus dem hohen Norden kommen, habe ich die Marmelade "Nordish by Nature" genannt *g*.
Mein Fazit: Mit einer Flottenlotte mit kleinstem Siebeinsatz ist es wirklich kein Hexenwerk Hagebuttenmarmelade zuzubereiten!.

Ich hatte die Flottelotte von einer Freundin ausgeliehen, weil ich noch keine habe.
Das werde ich aber demnächst ändern!

Gestern habe ich bei der Recherche dieses interessante Rezept für Hagebutten-Chutney im WWW entdeckt. Das möchte ich unbedingt die nächsten Tage ausprobieren!

Handarbeitstechnisch stricke ich ganz brav an meinem Nuvem, der mittlerweile auf 40 cm Durchmesser angewachsen ist.
und so sieht das Maschenbild aus
so richtig gleichmäßig sieht das nicht wirklich aus, aber das Kaunigarn ist auch etwas rack. Ich hoffe wirlich, dass es nach dem Waschen weicher wird, sonst wird es ein schöner, aber kein kuscheliger Nuvem.
Danke fürs Vorbeischauen und noch frohes Schaffen! LG bjmonitas





Sonntag, 13. Oktober 2013

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, oder wie es zur Invasion der Quitten kam

Eine wahre Flut an Quitten hielt mich die vergangene Woche in ihrem Bann.


ohne Blitzlicht

mit Blitzlicht












Freitag vor 8 Tagen hatte ich von einer Bekannten eine Einkaufstasche voll mit Birnenquitten erhalten. Das traf sich gut, weil ich mit einer Freundin, die auch Quitten im Garten hatte, zusammen entsaften und Gelee machen wollte. Da sie auch noch so viele Hagebutten im Garten hatte, kam sie ganz spontan auf die Idee auch noch Hagebuttenmarmelade zu machen. So waren wir etliche Stunden mit den Früchten beschäftigt. Als meine Tochter und ich schon längst wieder auf dem Heimweg waren, musste meine Freundin noch fleissig weiter Marmelade kochen. Sie hatte auch so irre viele Quitten, so dass wir meine überhaupt nicht verwenden konnten. Also nahm ich alles wieder mit nach Hause.

Vorgestern hatte ich endlich wieder Zeit, mich um das Quittenthema zu kümmern. Ich fing also an zu entsaften. Tags drauf wollte ich dann die Gelees machen. So war mein Plan. Wie das immer so ist, kam etwas dazwischen. Eine Bekannten rief morgens in der Früh an und fragte ob ich Quitten gebrauchen könnte, sie hätte Apfelquitten für mich, die jedoch noch vom Baum geerntet werden müssten. Ich also los, um diese Quitten auch noch zu ernten.
Zwei solcher Kisten waren meine Ausbeute. Da ich gerne auch etwas Apfelsaft beimische, besuchte ich eine kleine Privatkelterei im Nachbarort, um ca. 1,5 Kilo Äpfel zu kaufen. Der Besitzer meinte: zu verkaufen hätte er nichts, aber ich dürfte mir von einen Äpfeln so viel mitnehmen wie ich bräuchte! Ist das nicht nett??? Naja so kams dass sich mein Esstisch vor Früchten bog und ich heute aus dem Entsaften, Gelee machen nicht herauskam. Weil es reichlich Apfelsaft gab und er so lecker roch, habe ich kurzerhand auch noch Apfelgelee gemacht. Die bisherige Ausbeute sieht so aus:

6 Gläser fehlen auf dem Bild
Von links nach rechts: 4 Gläser Hagebuttenmarmelade, 4 Gläser Quittengelee beides von der Aktion mit meiner Freundin; 4 Gläser Apfelgelee Wintertraum (mit Punschgewürz abgerundet); 4 Gläser Quittengelee Flower-Power (mit getrockneten Blüten und Gewürzen), 8 Gläser Quittengelee Winterzauber (mit Punschgewürz)

Ich habe noch eine Kiste von Apfelquitten, die aufs Entsaften warten vor mir und min. 1,5 Liter Quittensaft die aufs Einkochen warten. Für heute reichts mir aber. Zudem gehen meine Gläser so langsam zur Neige.

Und weil die Küche im Moment für die Marmeladenkocherei benötigt wird, habe ich den Navajo verzwirnten Strang noch immer nicht ins Entspannungsbad geben können. Statt dessen habe ich den restlichen Kammzug also den grösseren Teil am Spinnrad gesponnen und ebenso Navajo verzwirnt. Der Umstieg aufs Spinnrad geschah nicht ganz freiwillig. Meine Tochter schimpfte mit mir, dass die Wolle für ihren Schal zu dünn wäre. Also beschloss ich, den Rest eben am Spinnrad zu spinnen. Und wie man sehen kann, ist der Faden vom Spinnrad doch noch etwas dicker als das mit der Spindel gesponnene.
links der vom Spinnrad, rechts von der Spindel
Die technischen Angaben lauten wie folgt:
1. Strang vom Spinnrad: 115 g und LL 158,84 m
2. Strang von der Spindel: 50g und LL 132 m

Die Fotos vom verrückten Zwirntausch sind ja bei Anne schon veröffentlicht worden. So dass ich nun davon  berichten kann. Es war meine Aktion dieser Art. Denn bisher habe ich nur virutell mit anderen Bloggern/Spinnern interagiert. Dementsprechend war ich ziemlich aufgerecht. Mein Beitrag hatte ich folgendermaßen zusammengestellt. Aus weissem BFL und 2 unterschiedlichen türkis-blauen Merinofasern:
Diese Mischung gab ich dann auf meine Handkarden und erhielt folgendes Ergebnis:
Von meinem Tauschpartner gekam ich eine mit Indigo gefärbte Polwarth/Seashell-Mischung zu je 50% geschickt.
Ich dachte zunächst, dass das wohl nichts wird so ähnlich die Farben sind.
So sahen die Spindeln vor dem Verzwirnen aus. Last but noch least hier der 50g Strang:
Die Kombination ist dann doch viel schöner geworden als ich mir das hätte träumen lassen. Der verrückte Zwirntausch war total spannend und hat mir viel Spass gemacht. Es ist nicht nur spannend sich überraschen zu lassen was für Farben man zugelost bekommt. Auch, dass man nicht welche Fasern man gekommt ist genauso aufregend. Vielen Dank liebe Anne für das Organisieren und Durchführen dieser Aktion!!!








Montag, 30. September 2013

2. Übung im Navajozwirnen und neues Mitnehmprojekt

Wie ich bereits in einem früheren Blogbeitrag berichtet habe, Hand spindel ich gerade an einer Merinofärbung.

Bei exakt 50 Gramm Garngewicht habe ich den gesponnen Faden dann an meiner Kiwi Navajo verzwirnt. Einmal ist mir leider der Faden gerissen, aber immerhin nur einmal. Es ist das eine ziemliche Verbesserung denn beim ersten Navajozwirnversuch riss der Faden gleich 3 Mal. 

Da das Garn noch um den Karton gewickelt ist, kann ich nur ein Detailfoto.



 Die LL muss ich noch ermitteln und es noch ins Entspannungsbad geben.

Ansonsten habe ich mit einem Fleißprojekt angefangen. Mit Kauni XEQ Garn und etwas Alpakagarn nadele ich an einem Nuvem.



Den Magic-Maschenanschlag habe ich mir schwieriger vorstellt und ich kann jetzt schon nach etwa 5cm sagen, dass es ein dankbares Mitnehmprojekt ist. Einfach  nur rechts stricken ohne Wickelmaschen und ständiges Drehen finde ich nach dem Pamisos II (der noch in den letzten Zügen bis zur Fertigstellung liegt) extremst angenehm. Da ich neuerdings mein Strickzeug mit auf die Arbeit nehmen kann, wirds hoffentlich schneller voran gehen. Vielen Dank fürs Vorbeigucken bjmonitas

Sonntag, 8. September 2013

ein quasi Restecowl

Bei meinen ersten Spinnversuchen kamen jede Menge Miniknäul raus, die nicht wirklich für ein Projekt zu taugen schienen.

Nun ist es so, dass ich jemandem aus meinem Bekanntenkreis etwas Gutes tun wollte und sie sich einen bunten Cowl gewünscht hat. Als ich gestern mit dem Kardieren der Fasern für den total verrückten Zwirntausch beschäftigt war, kam mir die Idee diese Miniknäul für einen bunten Cowl zu verwenden. Als Basisfarbe habe ich rohweisse BFL verwendet (auch aus der Kategorie Erstlingswerke) die farbigen Garne sind aus Merino.

Das ist dabei rausgekommen. Er ist flauschig und dick und ich hoffe nun, dass er auch gefällt. Danke fürs vorbeischauen bjmonitas

Dienstag, 3. September 2013

manchmal geht's doch nicht ohne

gewisses Handwerkszeug. Deshalb habe ich mir nun eine Schneiderbüste angeschafft. Danke Tichiro für den Tipp!

 Darf ich vorstellen: Mafalda

Sorry für die Bildqualität, aber mein Knipsomat ist anscheinend mal wieder schwach auf der Brust und so ist das Foto etwas unscharf geworden. Meine Körpermaße muss ich jetzt noch auf Mafalda übertragen. Dann komme ich hoffentlich mit meiner angefangenen Jacke voran.

Wenn ich nicht an dem Pamisos werkele, dann übe ich mit meiner Mohnblütenkopfspindel. Quasi als Vorbereitung auf den verrückten Zwirntausch und auch so.





Beim diesjährigen Schwabsburger Wollfest hatte sich meine Tochter diesen Merionkammzug ausgesucht. Es soll einmal ein Cowl werden. Frohes Werkeln wünscht euch bjmonitas u vielen Dank fürs Vorbeischauen!

Sonntag, 18. August 2013

"Das ist das Größte"

die Liebe in der Bibel war das übergreifende Thema der diesjährigen Sommerkirche. Anläßlich des Abschlußgottesdienstes habe ich mir dieses Gesteck ausgedacht:

Es war gar nicht so einfach grüne Bambusstäbe zu bekommen. Als ich fast schon aufgegeben hatte, fand ich sie doch noch in einem Blumengeschäft. Ansonsten habe ich Duftrosen, Nelke, Mohn und Schilf für dieses Arrangement verwendet. Vielen Dank fürs Vorbeischauen und noch einen schönen Restsonntag! LG bjmonitas

Samstag, 10. August 2013

Stiller Streik des Projektes "Song of The Sea"?

Oder wenn bei manchen Projekten einfach der Wurm drin ist. Angeregt von Himawari wollte ich auch den Cowl "Song of the Sea" als Unterwegsprojekt anschlagen. Im Urlaub hatte ich in Husum auch ein Garn (Lana Grossa Baby Seta) in geeigneter Farbe gefunden.



Die ersten Problemchen begannen damit, dass die Verwendung von Nadeln in der vorgegebenen Nadelstärke das Muster nicht schön wiedergab. Also nahm ich dünnere Nadeln, aber das Muster ging nicht auf irgendwo hatte ich mich verzählt. Das kommt davon wenn man des Nächtens noch ein Projekt beginnen möchte. Also trennte ich wieder und begann erneut. Diesmal hatte ich die adäquate Nadelstärke, das Muster ging auf. Ich freute mich schon. Das Muster war eingängig, ein Mitschleppen der Anleitung nicht erforderlich  somit ein wirklich gutes Projekt für unterwegs. Tja die Freude war eindeutig verfrüht. Denn das Teil ist verdreht *megagrummel*. Ich gehorche nun den stummen Signalen und werde Song of the Sea erst einmal ruhen lassen und an den Sachen weitermachen, die bereits in Arbeit sind.  Was mich bei aller Frustration etwas tröstet, mich den Glauben nicht daran verlieren lässt, dass ich auch noch etwas anderes außer Socken zu Stande bringe, ist, die Tatsache dass anscheinend nicht nur ich mit derlei Unbill zu kämpfen habe, sondern selbst versierte Strickerinnen mit Projektverläufen hadern wie man hier, hier oder hier lesen kann. Es ist hoffentlich nicht ganz Hopfen und Malz verloren......Danke für's Besuchen, schönes Wochenende und viel Spass am Werkeln! Bjmonitas

Dienstag, 6. August 2013

16.-21. Tourtage de OVNI

waren mehr der Herzerquickung gewidmet als der Abarbeitung von unvollendeten Projekten.
Und wie ich gerade merke hänge ich mehr als hoffnungslos mit meinen Berichten hinterher. (Ich hoffe man glaubt mir, wenn ich als Entschuldigung vorbringe, dass es mir einfach zu heiss zum Bloggen ist).

Aber weiter im Text. Wir haben uns von Husum aufgemacht um Haithabu zu besuchen.
Es ging schon am Anfang ziemlich verwunschen zu:

Die knorrige Eiche wies uns mitten durch ihr Wurzelherz den Weg. Vorbei an alten Haustierrassen wie z.B.
gelangten wir zum Wikingerdorf
Die Siedlung fügt sich sehr harmonisch in die Umgebung ein und wäre da nicht das Windrad im Hintergrund würde man tatsächlich meinen man wäre per Zeitsprung in der Bronzezeit gelandet.
Da wir die Wikingertage besuchten, konnten wir davon profitieren, dass viele Mittelalterbegeisterte und Wikingerfans vor Ort waren, um ihr Handwerk zu zeigen oder ihre Waren feilzubieten. Selbstverständlich war das Outfit und auch die Unterbringung der Aktiven an die damalige Zeit angepasst. Hier eine kleine Auswahl:
Bänderherstellung


 Handgesponnene und gefärbte Wolle.
 Große Färbetöpfe standen auch auf dem Feuer, aber leider nur so ohne etwas.
 Nadeln fürs Nadelbinden oder Ziernadeln. Die ganz linke habe ich mir für meinen Merops Apiaster erstanden
 Fertige Handschuhe und Mützen alles Nadelgebunden
 noch mehr bunte Garne

und hier auch mit Gewebtem.
Uns hat die Zeitreise sehr gut gefallen. Gefehlt hatte einzig und allein Gelegenheiten oder Möglichkeiten selbst etwas auszuprobieren oder zu lernen.

Ein wenig war ich auch dennoch kreativ. Aus der Verena Spezial in 80 Socken um die Welt Teil 1 hatte ich mir die Mulitcolor-Socken mit Musterstreifen vorgenommen. Das Garn hatte ich mir im letzten Jahr in Husum gekauft.
und oh Wunder habe ich doch tatsächlich gleich beide Socken hintereinander gestrickt und die Fäden vernäht :o).
Da ich keine 2 re / 2li  Bündchen an Socken mag, habe ich da eine kleine Änderung vorgenommen und stattdessen das Bündchenmuster von den Mulitcolor-Socken mit Pfauenschweifmuster gestricken. Wie man sieht, geht die Variante genauso gut. Das Muster ist wirklich einfach und nach den ersten Runden braucht man die Anleitung auch nicht mehr und es bringt auch jedes Verlaufsgarn schön zu Geltung. Vielen Dank fürs Vorbeischauen! Bjmontas