Donnerstag, 28. März 2013

Ein Ostergesteck

habe ich heute für die anstehenden Gottesdienste angefertigt. Dazu habe ich Baumabschnitte zurecht geschnitten. Die Baumscheibe hatte ich durch einen netten Zufall, von Arbeitern, die in meiner Straße vor 14 Tagen, Baumfällarbeiten vorgenommen hatten, geschenkt bekommen.

Diese Schale wurde dann mit weißen Bellis und einer weißen Ranunkel befüllt. Da für mich zu Ostern auch ein Nest mit Moos dazugehört, habe ich auch ein Nest geflochten. Leider habe ich da vergessen Entstehungsfotos zu machen. Jedenfalls sah das Resultat dann so aus:

Schließlich kamen auch noch Eier dazu:
und abgerundet wurde das mit ein paar getrockneten Korkenzieherzweigen.
Frohe Ostern! wünscht euch bjmonitas

Samstag, 23. März 2013

nur weil ich diverse Projekte gleichzeitig angefangen habe, heißt das nicht, dass ich mein Langzeitprojekt "Rime's the Reason Cardigan" aus dem Auge verliere. Zumindest bemühe ich mich auch da in kleinen Schritten voranzukommen - absolut nach der Devise slow movement. So ist gestern der erste Strang von den Vorgarnlocken entstanden, die ich im Januar!!! (schäm) kardiert hatte. Die weißen Granenhaare sind jetzt aussortiert, so dass das Garn ausgesponnen um einiges weicher ist. Es fühlt sich griffig an, hat einen gewissen Tweedcharakter und wird auch nicht an den empfindlichen Körperteilen kratzen. Aber seht selbst:
gestreckt kann man erkennen, dass es sich etwas in sich verdreht. 

Soweit ich es im Spinnforum und in meinem Spinnbuch gelesen habe, muss das auch so sein. Drall wird im Entspannungsbad abgebaut und ein etwas Drall sollte erhalten bleiben, wenn sich das Garn nicht wieder aufdrehen soll. Die Kunst besteht eben darin das gesunde Maß zu finden. Last but not least möchte ich euch noch die technischen Daten liefern:

Wolle - Zwartbless-Schaf
Gewicht - 84g
"mega" Lauflänge (LL) - 63,36m.

Leute...da bin ich noch nicht mal am Anfang meines Wollberges angelangt *g*. Denn ich werde wohl so zwischen 750g - 850g Wolle für die Jacke benötigen. Vielleicht sogar um einiges mehr. Hier gilt also ganz besonders die Haltung: Der Weg ist das Ziel ;). Herzlichst bjmonitas

Freitag, 22. März 2013

Anfang Februar hatte ich ja davon berichtet, dass ich mir 2 Handspindeln geschenkt hatte. Da ich noch mit anderen Projekten beschäftigt war, konnte ich sie gar nicht richtig austesten. Dies hat sich jetzt geändert. Denn an meinen Socken-Projekten werkele ich, wenn ich unterwegs bin. Am Dreambirdtuch nadele ich, wenn ich nachmittags mal Zeit habe. Irgendwie muss ich bei dem Projekt noch zu viel aufpassen, dass es für mich noch nichts ist, um abends vor der Flimmerkiste zu arbeiten. Für diese Gelegenheiten habe ich eine der neuen Handspindel auserkoren. 37g weinrote tiroler Bergschafwolle sind mittlerweile auf der Spindel. Die Spindel selbst wiegt 24g. Wie viel ich noch draufpacken kann, wird sich noch herausstellen. Ich habe allerdings schon festgestellt, dass sie wesentlich schwerer geworden ist, weil mir der Faden schneller zu reißen droht. Wahrscheinlich muss ich einfach noch mehr Übung bekommen.
So ganz ebenmäßig und superdünn ist der Faden noch nicht, aber ich vermute fast, dass das auch etwas am Material liegt. Es auf jeden Fall eine schöne Alternative zum Spinnen am Rad, weil ich ohne viel Vorbereitung einfach mal zwischendurch die Spindel tanzen lassen kann und trotzdem ein Stück siehe. Spass macht es noch oben drein. Ein schönes und kreatives Wochenende wünscht bjmonitas

Montag, 18. März 2013

Was haben Mathesocken mit Herr der Ringe zu tun?

Eigentlich nichts. Aber, wenn man den 2. Teil der "Herr der Ringe"-Trilogie im Homevideo anschauen will und dann gezwungenermaßen blind stricken müsste? Dann ist das Verbindungsglied gefunden. Ich hatte nämlich gerade nichts auf den Nadeln, was sich zum Blindstricken geeignet hätte. Deshalb hatte ich mich entschieden, Mathesocken anzuschlagen. Gesehen hatte ich diese Socken bei ravelry. Also hatte ich vor Filmbeginn noch schnell etwas gerechnet, wobei ich alle Werte abgerundet habe und nicht wie empfohlen bei 0,5 aufzurunden.
Rechts habe ich dann die Reihenfolge bestimmt, sodass ein solches Maschenbild entstand:

Wenn auch unbeabsichtigt assoziierte ich bei diesem Maschenbild eine karibische Landschaft. So in etwa wie dieses Panorama:

So kam ich bis zum Ende vom 2. Teil locker bis zur Ferse. Das nenne ich einen gelungenen Kinoabend. Die Socken werde ich "paisaje caribeño" taufen. Passt doch, oder was meint ihr? Eure bjmonitas

Samstag, 16. März 2013

ein Häufchen

Elend ist das hier ->


mit Nichten, sondern eher ein Häufchen zum Frohlocken. Endlich kann ich an das Projekt "Pamisos" ein Häkchen machen. Der Schal ist nun fix und fertig.


Stolze 180 cm sind es geworden. Ich denke das reicht dicke, um den Hals meines Bruders zu schmücken ;).
Des weiteren sind auch die Fäden beim Edel-Leftie vernäht. 29 Blätter sind es geworden!


und wieder kann ein Häkchen gesetzt werden. Wie ihr euch denken könnt, ist das ein super Gefühl! Eine Arbeit ist tatsächlich beendet und kann verschenkt werden. Noch ein schönes Wochenende wünscht euch bjmonitas

Donnerstag, 14. März 2013

"Merops apiaster"

auf Deutsch Bienenfresser, werde ich meinen Dreambird taufen. Das Farbenspiel der beiden verwendeten Garne haben mich dazu inspiriert. Diese beeindruckenden Vögel geben seit einigen Jahren immer häufiger und immer nördlicher Gastspiele in Deutschland. Leider habe ich noch keinen Bienenfresser vor meine Canon bekommen, so dass ich hier kein Foto zeigen kann. Dafür gibt es den Link zur einer Homepage, damit ihr sehen könnt wie die Vögel aussehen und wie ihre Farbenpracht mich dazu gebracht hat, meinen Dreambird "Merops apiasta" zu nennen.

Die allererste Feder kann ich immerhin schon einmal präsentieren:

Wer genau hinsieht, bemerkt, dass ich ribbeln musste. Irgendwo mitten in der Anleitung hatte ich den Faden verloren und schummeln war nicht möglich und wollte ich auch nicht. Also musste ich das Ganze auftrennen und noch einmal von vorne beginnen. Jetzt habe ich den Dreh raus, so dass ich hoffe, euch bald weitere Fortschritte zeigen zu können.

Diejenigen, die schon einen Dreambird gestrickt haben, werden merken, dass ich meine Feder gegengleich zur Anleitung stricke. Das Colorelli-Garn hat einen kleinen Anteil an Seide und ich wollte das leichte Schimmern der Wolle durch die glatt rechts gestrickten Maschen unterstreichen. Bis jetzt scheint es, dass meine Rechnung aufgehen würde. Mal schauen wie es wirkt, wenn weitere Federn hinzugekommen sind.
Auf jeden Fall bringen die Federn Farbe ins momentane Einheitsweiß. Herzlichst eure bjmonitas

Mittwoch, 13. März 2013

Winter strikes back

Unser Wochenendtrip nach Husum war geprägt von kalten Außentemperaturen, Schneefall und Sturm. Alles gute Gründe es sich am Kamin mit der Familie gemütlich zu machen.
Und genau das und nicht weniger haben wir getan. Dabei sind meine Hedera-Socken fertig geworden. Ein weiteres Paar habe ich sogleich in Frühlingsfarben angestrickt.

Den Winter haben wir quasi am Montag als blinden Passagier im Koffer mit genommen. Denn Tags drauf verwandelte sich das Rhein-Main-Gebiet in ein Winterwonderland. Das möchte momentan zwar keiner mehr haben, aber so war's leider.

Jedenfalls fand ich es bemerkenswert welch grosser Eiszapfen von der Zinne runterhing, als wir heute morgen am Frühstückstisch saßen.

Der Zapfen ist so lang gewesen, dass er gar nicht ganz auf Bild passte. Mittlerweile ist er abgebrochen und schon wieder Geschichte. Denn Sonnenschein *freu* lässt den Schnee glücklicherweise schnell schmelzen.
Ich will nämlich jetzt Frühling und wenn ich so meine Narzissen im Schneemantel sehe, tut es in meiner Seele so richtig weh und ich bete, dass das die letzten Zuckungen waren und es ab heute aufwärts geht.

Die Iris und Krokusse sind im Tiefschnee verschüttet, ob die sich noch einmal aufrappeln, wage ich zu bezweifeln.
Zumindest konnte ich auch einmal ein Präsentierfoto im Schnee schießen: Taraaaa einmal Hedera-Socks auf einem "Zuckerbett"!
Wie so häufig bei mir, sind die Fäden noch nicht vernäht, aber ich wollte den Morgenschnee noch ausnutzen. Jetzt wäre es nämlich schon zu spät für das Foto-Shooting.

Übrigens sind sie nicht ganz so verschieden wie ich im letzten Post befürchtet hatte.
Das Muster lässt sich super stricken. Deshalb habe ich gleich ein neues Paar angefangen. Diesmal in Frühlingsfarben.

Man kann jetzt schon sehen, dass der Schaft lockerer sitzen wird. Das kommt daher, weil ich hier ein Lana Grossa Meilenweit Baumwoll-Stretch-Garn versticke (wie sich das Garn genau nennt, muss ich nachher noch einmal raussuchen). Ich hoffe jetzt nur, dass es nicht zu locker ist, sonst muss ich ribbeln.  Eure bjmonitas

Dienstag, 5. März 2013

La estrategia del ...

caracol so möchte ich die letzten Wochen übertiteln. Die Trübheit der Tage hatte extreme Auswirkungen auf mein Gemüt, so dass ich gefühlt in Winterstarre gefallen war. Dennoch war ich mit meinen Projekten beschäftigt. Allerdings ging es viel langsamer als erhofft bzw. geplant voran. Naja eben nur im Schneckentempo, aber selbst dann kommt glücklicherweise ein Ende in Sicht. So auch in diesem Falle.

Der Pamisos nahm Formen an und es fehlen nur noch 2 Musterraporte dann ist er fertig. Vollendet wird er erst dann sein, wenn alle Fäden vernäht sind.



Der Schal hat solche Ausmaße angenommen, dass es schwer war ihn für unterwegs geeignet einzupacken. Der Leftie ist auch schon fertig. Auch wenn ich hier nur ein KurzvormFertigewerdenFoto zeigen kann:


Dieses Tuch ist einfach herrlich in der Hand zu halten bzw. am Hals zu tragen. Es ist weich und trägt sich sehr angenehm. Ich hoffe, dass das schöne Stück bei der Trägerin gut ankommen wird. Ende April weiß ich mehr.
Wenn ich stundenlang im Zug von A nach B reisen muss, dann habe ich gerne solche Stricksachen dabei, deren Umfang und Material in eine Dose reinpassen. Eben kompakt, einfach, gut. Meist sind es Sockenprojekte, die mich begleiten:


Die Hederasocks habe ich schon bei Lavendelblau bewundert und als das Muster dann bei Brigitte gezeigt wurde, wollte ich mich auch daran versuchen. Bislang hatte ich Jaquardmustersocken oder Socken gestrickt, deren Reiz durch das Verlaufsgarn bestachen. Hier nun meine Premiere mit einem Lochmuster.
Da ich aber aus der Anleitung nicht schlau wurde, wie genau die Ferse zu stricken war, habe ich die Ferse so gearbeitet, wie ich es gewohnt bin. Es sieht vielleicht auf dem Foto etwas globig aus, aber am Fuß passt es genau und darauf kommt es schließlich an, oder?
Was mich allerdings etwas ärgert ist, dass ich den Farbverlauf bei der zweiten Socke nicht wieder so hinbekommen werde, wie beim ersten Socken. Das Weinrot wollte einfach nicht mehr auftauchen. Da konnte ich abwickeln wie ich wollte da war nichts zu machen. Es werden nun ungleiche Socken. Ich habe mir sagen lassen, dass das bei der Jugend sehr populär ist.

Ansonsten werfen einige Projekte weiterhin ihre Schatten voraus. Der Dreambird und ein Nuvem wollen farblich zusammengestellt werden, sodass die Garnmengen und Garne zusammen passen.

Beide Kombinationen gefallen mir, aber für beide werden die Meisen in Brombeer nicht reichen. Recht bald werde ich eine Entscheidung treffen müssen. Mein Plan B sieht vor, dass ich beim Garagenwollmarkt Bachmann in Darmstadt weiteres Garn besorgen werde. Dorthin wollte ich dieses Jahr sowieso. Es sollte sich dort etwas finden lassen, dass dann für das zweite Projekt reicht ohne meine Finanzen extrem zu belasten.
Last but not least probiere ich Muster aus, die ich für weitere Socken verwenden möchte:
Viel kann man noch nicht sehen und es handelt sich hier auch um den ersten Versuch. Wobei für mich jetzt schon feststeht, dass ich das Herzchenmuster selbst in verkleinerter Version nicht für Socken verwenden werde. Die Löcher sind für meinen Geschmack einfach viel zu  groß, auch wenn ich das Muster an sich sehr mag. Ergo geht es hier auch im Schneckentempo weiter: probieren, entwerfen und verwerfen...
Herzlich eure tüftelnde bjmonitas