Dienstag, 31. Dezember 2013

Grade noch eben die Kurve gekriegt

Der Dezember und das Jahr 2013 neigt sich heute dem Ende. Den ganzen letzten Monat über konnte und wollte ich nichts in meinem Blog eintragen. Wenn man wie ich bei Kirchens arbeitet, dann kann man den Dezember für Mußestunden fast abhaken. Da ich aber nicht auf meine kreativen Fluchten verzichten wollte, habe ich aufs Bloggen verzichtet und zeige jetzt im Schnelldurchlauf was mich in den vergangenen Wochen so umgetrieben hat.

Da war zunächst mal das Adventsbasteln:
Nachdem ich ja schon ausreichend Erfahrungen beim Nassfilzen sammeln konnte, habe ich mich mal ans Trockenfilzen gewagt. Ein kleines Mäuschen ist daraus geworden. Lebensdauer ca. 2 Minuten. Denn als unsere Katzendamen diese Maus zwischen die Klauen bekamen, war es Ruckzuck um das Filzmäuschen geschehen.
Mehrere Ölseifen habe ich umfilzt, damit ich kleine Mitbringsel für Weihnachten parat habe.
Mein Aventskranz ist eher ein weihnachtliches kitschiges Arrangement ;). Pünktlich wurde es nicht fertig ich war 3 Tage im Verzug. Dafür war ich mit meinen Give aways für das offene Adventsfenster am 6. Dezember rechtzeitig fertig geworden. Man kann sie links im Bild im Glas sehen. Mashmellows auf Lollypopsticks in Zartbitterkuvertüre getaucht und mit Zuckerperlen verziert. Schmeckt total lecker ganz besonders in heißer Schokolade oder Kaffee.
Meine Deko für das offene Adventsfenster. Die 6 habe ich aus einem weißen Kammzug, den ich zum Kammzugzopf geflochten hatte, gerollt und gebunden.
 Die Blumenkästen wurden mit Minitannenbäumchen bestückt, die ich ebenfalls gebunden hatte.
Die Krippe in der Kirche wurde von mir sehr reduziert gestaltet. Eine Baumscheibe von einer Zeder, die mal im Kirchhof stand. Tonfiguren, die ich mal zufällig im Keller fand, Stroh und ein Tannenbäumchen aus Lavendelästen gestaltet. Leider hat sich der Strohstern selbständig gemacht und hängt nur noch so halb auf dem Baum.
 Ein Loch im Lieblingssocken zwang mich dazu zu stopfen. Ich wollte es ganz besonders schön machen und schaute deshalb noch mal Videos zu dem Thema an.
Tja, es hat alles nichts gebracht. Das Loch ist zwar gestopft, aber das Ergebnis hätte viel besser ausfallen dürfen. Der zweite Socken ist im Bereich des großen Zehes auch schon dünn. Da kann ich also noch weiter üben ;).
Mein Nuvem ist seit gestern fertig. Uff.... das war zum Schluß eine Tortur, aber ich wurde ja vorgewarnt und so war das auch keine wirkliche Überraschung. Allerdings war ich sehr erstaunt ob der Tatsache, dass sich meine Holzstricknadeln verabschiedet hatten. Sie brachen direkt an der Stelle wo das Metallstück anfängt. So durfte ich noch kurz vor Vollendung des Tuches in die Stadt fahren und Ersatznadeln kaufen gehen. Vielleicht waren es zu viele Maschen oder gar das Gewicht, die zum Nadelbruch führten. Ich habe auch deshalb nicht wie in der Anleitung vorgegeben für die Rüsche jede 2. Masche verdoppelt, sondern nur jede 4. Masche. Nun rollt sich der Rand auf und ich wollte nun einen Picotrand dranhäkeln. Ich glaube jedoch,  dass mich dieser Akt in den Wahnsinn treiben wird zumal ich nicht so die Häklerin bin. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp wie man das Einrollen etwas abmildern kann, wenn man keine Möglichkeit hat, das Tuch zu spannen. Ich könnte es nämlich nur auf dem Bett spannen, aber da muss ich schlafen?!
Als angenehmes Unterwegsprojekt habe ich mir eine Patchworkdecke ausgesucht. Einfach mit doppelten Faden Quadrate stricken. Mit 3 Maschen beginnend in jeder neuen Reihe eine Masche zu nehmen bis 100 Maschen auf der Nadel sind, dann wieder abnehmen bis 3 Maschen übrig sind. Sie werden wirklich ebenmäßig quadratisch. Ich bin jetzt beim 8. Quadrat angelangt. Hier brauchts wieder nen sehr langem Atem bis es vollendet sein wird.
 Hier mal ein Eindruck vom Stapel.
Ich hatte mir eine schöne Bluse in Meerfarben erstanden. Sie ist allerdings etwas dünn, deshalb wollte ich mir dafür einen Pullunder stricken. Ich konnte sehr günstig diese Alta Moda Fine Baby Alpaka erstehen. Sie war deshalb günstig, weil ich keine 8 Knäul aus demselben Farbbad bekommen habe. Ich konnte keinen Unterschied erkennen und wenn ich die Knäul abwechselnd verwende sieht mans bestimmt nicht mehr.
Die Maschenprobe sieht ganz vielversprechend aus. Wobei ich mich für das oberste Muster entschieden habe. Da das mit der Entscheidungsfindung bei mir immer etwas schwieriger ist, habe ich kurzerhand diverse ausprobiert und nun weiß ich welches es wird. Sobald ich wieder ein Zeitfenster habe, kann ich die Maschenzahl bestimmen und loslegen.

Ich bin sehr dankbar was mir 2013 beschehrt hat und hoffe, dass 2014 es genauso gut mit mir meinen wird.

Last but not least euch und eure Lieben einen guten Start ins Neue Jahr!!!