Mittwoch, 31. Dezember 2014

Broken-seed-stitch Babysocken

mit einem WIP weniger kann ich morgen das neue Jahr beginnen.

Sie sind mir gestern Abend noch von den Nadeln gehüpft u sie gehen heute noch auf die Reise zu dem neuen Erdenbürger, der sie dann tragen soll. Die Post muss sich nicht sooo unheimlich beeilen, denn ich habe mich in der Größe total verschätzt und es wird wohl ein Weilchen dauern bis sie richtig passen :D.

Das habe ich davon, dass ich einfach frei nach Schnauze drauflosgestrickt habe :/ - egal sie sehen trotzdem hübsch aus, wie ich finde.



Gewogen habe ich die Söckchen nicht, ich habe nach dem Muster "broken-seed-stitch-socks" gestrickt. Verändert habe ich den Sockenrand und die Ferse. Ich habe nämlich im Gegensatz zur Originalanleitung einen Rollrand und eine Herzchenferse im Halbpatent gefertigt.

Inspiriert wurde ich übrigens von KB-Design. Bei ihr stöbere ich immer wieder gerne. Sie strickt nicht nur Socken, sondern spinnt u entwirft Strickstücke. Ein Abstecher auf ihre Seite lohnt allemal.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Herzlichst eure bjmonitas


Donnerstag, 25. Dezember 2014

Karl Kraus (1874 – 1936), österreichischer Dichter und Satiriker meint


„Ein Künstler ist nur einer, der aus einer Lösung ein Rätsel machen kann“. Kunst als Rätsel: Diesen Ansatz hat auch der Künstler verfolgt, welcher unser neues Parament gestaltet hat. Mir gefällt es ausgesprochen gut vor allem, weil er in Sachen Textilkunst mit dem aufwartet, was mein Handarbeitsherz höher schlagen lässt. Denn es ist aus Filz und Wolle und wurde in der Paramentenwerkstatt in Darmstadt gestaltet.
In der Adventszeit habe ich in meinem Altarschmuck schon etwas von den Stilmitteln des Paramentes aufgegriffen, um sozusagen als Appetitanreger die Vorfreude darauf zu steigern. Heute morgen wurde es dann offiziell eingeweiht. Da der bisherige Altarschmuck verblüht war, habe ich ein anderes Gesteck gestaltet. 

Dabei war es mir wichtig die meisten Elemente wie zuvor zu belassen, damit der Grundtenor erhalten bleibt. Ich habe lediglich anstatt der Amaryllis, Fresien und Lisianthus verwendet.


Ich verstehe meine Aufgabe bei der Blumenschmuckgestaltung darin die Formen, Motive oder Farbverläufe soweit möglich im Gesteck einfließen zu lassen. Die Spannung wird dann dadurch erzeugt, indem der Blumenschmuck entweder ein Kontrapunkt zum Parament darstellt oder wie in diesem Fall das Motiv aufgreift, um es zu unterstreichen. Wenn es mir gelingt den Interpretationsspielraum nicht einzuengen, sondern ihn zu erweitern, dann wird Kunst daraus, wenngleich auch eine Kunst, die dem Gesetz der Vergänglichkeit unterliegt.

Was habe ich persönlich davon? Zunächst einmal macht es mir einfach Spass, mich kreativ auszuleben und es erfüllt mich mit Freude, wenn es gelingt. Außerdem versuche ich künstlerisch zu wachsen. 

So versuche ich auch die Krippe jedes Jahr mit neuen Ideen und Akzenten zu versehen, damit die Betrachter zwar das sehen und betrachten können, was bekannt ist, aber auch durch kleine Änderungen neu angeregt und erfreut werden.

Letztes Jahr sah die Krippe noch so aus. Damals war die Neuerung das Hinzufügen eines kleinen Bäumleins. Im Jahr davor hatte ich die Baumscheibe hinzugenommen, weil die Akazie im Kirchhof gefällt werden musste. In diesem Jahr sieht sie so aus:


So kommt jedes Jahr etwas hinzu, lediglich die Figuren bleiben die gleichen.

In diesem Sinne freut euch am Rätsel Wunder des Lebens!
Frohe Weihnachten wünscht euch bjmonitas!

 


Sonntag, 21. Dezember 2014

Rückblick auf meine Adventszeit

Jobbedingt ist diese Zeit sehr dicht. Viele Termine seien sie nun beruflicher oder privater Natur drängen sich und lassen kaum Luft zum Atmen. Dennoch gab es einige Highlights, an denen ich euch teilhaben lassen möchte.

Ein Studientag führte mich nach Schmitten in der Nähe des Feldberges. In den Pausen durchstreifte ich die nähere Umgebung und erspähte das ein oder andere Schätzchen.
Unweit des tollen Fliegenpilzes fand ich Zweige von Lärchen, die ich mitnahm, um sie für meine Projekte zu verwenden.

Ich wollte mich dieses Jahr erstmals ans Kränzebinden machen. Es war gar nicht so einfach und ich musste öfters wieder aufwickeln und neu ansetzen bis ich den Dreh heraushatte.

Mir gelang es drei Kränze zu binden. Zwei habe ich an liebe Menschen verschenkt und der 3. darf nun unsere Haustür zieren.

Die wunderschönen Lärchenzweige sollten auch eine Rolle in dem Gesteck für die Advents- und Weihnachtszeit spielen.
Geplant hatte ich Zweige mit Lärchenzapfen gemeinsam mit Misteln und Flamigoschnabel auf einer Unterlage aus Holz zu kombinieren. Leider bekam ich keine Flamigoschnabel, so dass ich Plan B zücken musste und stattdessen eine weiße Amaryllis verwendete.

Da die Blüten der Amaryllis sehr schwer sind, kam es wie es kommen musste..... Der Stängel knickte. Ich musste den Stängel kürzen und so verwandelte es sich von einem geschwungenen und von Leichtigkeit bestimmten Gesteck

in ein Arrangement, welches strahlende weiße Blüten als zentralen Blickpunkt zeigt. Da Amaryllis nicht so haltbar wie Flamingoschnabel sind, werde ich zu Weihnachten eine weitere Variante mit neuen Mistelzweigen und Blumen stecken.

Am 2. Adventssonntag waren wir nach Stankt Goarshausen eingeladen:

In der ehemaligen Stadtmühle befindet sich nun eine Galerie und ein Veranstaltungsort.

Zu einem Nachmittag mit vorweihnachtlichen Texten und Musik waren wir eingeladen und wir hatten Gelegenheit uns auch auf einen Streifzug durch die Galerie zu begeben.
Weil wir mit der Familie bekannt sind, durften wir uns auch im Atelier umschauen.
Soviel Raum für Kreativität lässt mein Herz höher schlagen.....

Danach genossen wir die Darbietung des Künstlers
Für mich/uns sind diese Momente sehr wertvoll, kraftspendend und inspirierend.

So wie auf meiner Einkaufsodyssee auf der ich verzweifelt versuchte, ein gewünschtes Geschenk aufzutreiben. Der Bummel verlief erfolglos, ABER dieses Kleinod zierte die Einkaufspassage...

damit möchte ich euch ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen!

PS: etwas lubbern dürft ihr auch, denn die 1. Ecke meines Afghanrandes ist geschafft.

herzlichst eure bjmonitas

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Trouble mit Tribbles ähm SoWo-Resten

Über ein Jahr habe ich (mit mehreren Unterbrechnungen) Patches gestrickt. Letzte Woche konnte ich Nummer 24 beenden.

Jetzt ging es daran, die Fäden zu vernähen und zu puzzeln, damit die Quadrate ein einigermaßen homogenes Stück ergeben. Denn trotz aller Vorsicht nur 4-Fach Sockengarn verwenden zu wollen, haben sich immer mal wieder 6-Fach Sockengarne eingeschmuggelt, was sich logischerweise etwas auf die Größe der einzelnen Patches auswirkte.


Wie man auf den Bildern sieht ging sowohl das Puzzeln als auch das Vernähen der Fäden nur unter erschwerten Bedingungen von statten *g*. Es ging dennoch voran....

Eine Bahn reichte dann aus um meinen Fernsehsessel aufzuhübschen:
Aber da der Fernsehsessel gar nicht aufgehübscht werden sollte, wurde auch die zweite Bahn fertiggestellt und angefügt.
Die Decke mit 24 Patches reicht nicht ganz um als Tagesdecke für mein Bett (200cm x 140cm) zu dienen, aber für das Sofa reicht es allemal.

Die Flicken habe ich zusammengehäkelt und zwar so wie es eliZZZa von Nadelspiel.com zeigt. Die Rückseite meiner Patchworkdecke zeigte dann folgendes Ergebnis:
Man sieht hier die Naht deutlich, aber ich finde, dass die Ränder dennoch ordentlich und sauber sind. Das gilt sowohl für die Vorderseite wie für die Rückseite.

Der äußerste Rand der Decke gefällt mir allerdings so wie er nun ist noch nicht. Deshalb habe mich entschieden, dass das Projekt eben noch nicht fertig ist, sondern, dass hier noch ein Rand hinzugefügt werden muss.
Auch hier habe mich mir etwas bei eliZZZa abgeguckt. Nach dem Video für das 10-Stitch-Blanket möchte ich den Rand gestalten.

Verwenden werde ich auch ein 4-fach Sockengarn von Drops, welches ich auch doppelt nehmen werde.

Mir ist klar, dass ich hier vor einer Mamutaufgabe stehe, weil a) die Decke mittlerweile einiges an Gewicht auf die Waage bringt und b) meine Katzendamen jede Gelegenheit nutzen werden, um mir auf ihre Art "zu helfen" ;).


Etwas ist allerdings mehr als merkwürdig. Der Sinn der Leftover-Decke war ja mich der vielen Reste zu entledigen bzw. etwas Sinnvolles aus den ganzen Resten zu gestalten. Auf wundersame Weise, ist der Berg an Resten nicht geschrumpft, sondern größer geworden!!! Hoffentlich geht es mir nicht so wie der Crew von der Enterprise, die plötzlich nur noch Tribbles sieht.... :D

Euch wünsche ich einen Entspurt bis Weihnachten ohne Trouble oder Tribbles! Herzlichst bjmonitas




Samstag, 22. November 2014

unverhofft

kommt oft....so heißt es landläufig. Bei mir kam nicht ganz so unverhofft, aber dennoch überraschend ein Päckel an, mit SoWo-Resten, um mich bei meinem Vorhaben den Patchwork-Afghan schnellstens fertig stellen zu können.

super schlechte Fotoquali - sorry hierfür


1000 Dank liebe Birgit! Ich habe mich sehr darüber gefreut auch über deine Zeilen. Es ist ewig her, dass ich einen handschriftlichen Brief erhalten habe. In Zeiten von Mails, Whats-apps und Konsorten sind Briefe erhalten und schreiben rar geworden und deshalb kostbar - zumindest für mich. Jetzt weißt du, dass es angekommen ist und du hörst von mir ganz "oldschool" per Papier und Feder.

In dem Päckel waren auch einige einfarbige Reste, die sich zwar nicht so gut in die Restedecke einfügen, sich jedoch für eine andere Aufgabe hervorragend eignen. Die Schwester meines Studikollegen bekam unlängst Nachwuchs und ich wollte eine Kleinigkeit für den neuen Erdenbürger stricken. Sogesehen kamen diese Reste gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Da mich das Muster Broken Seed Stitch Socks schon seit längerem reizt, habe ich sie kurzerhand  angeschlagen und auf Babygrösse angepasst.

Anstelle eines gerippten Randes, habe ich mich für einen kleinen Rollrand entschieden und 36 Maschen angeschlagen. Es werden etwas grössere Söckchen, die so mitwachsen können. Ich finde, dass es bis jetzt recht hübsch ausschaut. Erstaunlich wie gut das Muster die beiden Garne (das dunkelblaue ist von Birgit das buntige aus meinem Bestand) in Szene setzt.

Wann wurdet ihr denn das letzte Mal mit einem Brief oder anderweitig überrascht? Ein sonniges Wochenende wünscht euch bjmonitas.

Samstag, 15. November 2014

Countdown

mein Leftover-Afghan nimmt Formen an. Wenn's nach meinem Bett ginge, würden 24 Patches reichen :D.....

Habt ihr auch Projekte in der Mache bei denen ihr den Countdown zählen könnt? Herzlichst bjmonitas

Freitag, 14. November 2014

wenn Limbi glücklich ist....

bin ich es auch :).

Letzten Freitag erfuhr ich in der Ndr-Talkshow etwas über Limbi. Doch bevor ich mich dem Diktat des Limbis unterwerfen konnte, musste zunächst die Pflicht erledigt werden. Nämlich ein sonntägliches Gesteck musste her.

Eine Blumenspende bestehend aus Astern und Fetthenne (typische Spätherbstblumen) sowie das Grün der Zitronengeranie sollten gemeinsam zur Geltung gebracht werden. Die Abschnitte hatten schöne lange Stengel. Das schrie förmlich nach den schmalen Glasvasen. Das Blattgrün der Astern und der Fetthenne habe ich entfernt und durch das Grün der Zitronengeranie ersetzt. Die Arbeit war ein Genuss, denn das Zupfen der Blätter hüllte die Küche in eine Wolke aus Zitronenduft. Als Kontrapunkt habe ich den mittlerweile getrockneten Hopfen hinzugenommen. Der Hopfen soll das Vergängliche symbolisieren, das Hauptthema des Monats November.

Das Wetter war letzten Sonntag war so genial, dass ich unbedingt raus wollte. Das Tochterkind war anderweitig beschäftigt, so dass ich mich mit Nele auf den Weg machte. Nele ist die Hündin meiner besten Freundin und ich darf mich sehr glücklich schätzen, dass die Australian Shepherd Hündin mich in ihr Hundeherz geschlossen hat. Wir hatten viel Spass zusammen beispielsweise beim Bällchenspiel oder beim Mäuse



Nele beim Ball holen bzw. Mäuse aufspüren
bzw. beim Herbstfrüchte aufspüren. Den Hagebutten konnte ich einfach nicht widerstehen. Sie wanderten in den Sammelbeutel.

ich liebe das Rot der Hagebutte, ein Pullover in der Farbe wäre toll!!!

Pfaffenhütchen
Das Pfaffenhütchen habe ich abgelichtet, damit ich mich daran erinnere wo ich Zweige für ein Gesteck herbekommen könnte. Bei der Recherche lernte ich nun, dass das Pfaffenhütchen auch Spindelkraut genannt wird und man früher aus dem Holz Spindeln hergestellt hat......da komme ich, wie sollte es anders sein, auf ganz andere Gedanken.....

Wir hatten aber auch Zeit und Muse für weitere Herbstimpressionen:
das Blatt scheint zu florizieren, aber es Pilzbefall
noch mehr Pilze
ein Wunder der Natur die Basis der Königskerze
Drei Stunden durch unsere Gemarkung pirschen hat uns beiden gut getan. Meine Akkus wurden wieder aufgeladen und mein Limbi glücklich gemacht. Das waren die besten Voraussetzungen, um die anstrengende Woche mit Uni, Arbeit, Kind und Kegel bewältigen zu können. Nele schien nach der Rückkehr auch sehr zufrieden. Die Hagebutten sind abends noch geputzt worden und nun sicher im Gefrierschrank verwahrt. Frühstens zwischen den Jahren werde ich Zeit finden sie zu verarbeiten.

Weitere anstrengende Wochen warten auf mich, so dass ich für morgen bereits eine Verabredung habe, um mein Limbi happy zu machen.....Ich freu mich wie Bolle, dass Nele wieder mit mir auf Tour gehen mag. Womit beglückt ihr eure Limbis dieses Wochenende? Herzlichst bjmonitas

Samstag, 8. November 2014

escaramujo picante & confiture de aubépine oder wie man sein Fevel für Rosengewächse entdeckt

Ziemlich genau vor einem Jahr hatte ich ein Hagebutten-Chutney-Rezept im WWW entdeckt und wollte es unbedingt ausprobieren. Dann kam mir jedoch das Leben bzw. der Alltag dazwischen  und der Test blieb auf der Will-ich-ausprobieren-Liste. Vergangenes Wochenende konnte ich dank des tolles Herbstwetters Hagebutten ernten. Davon habe ich zunächst noch einmal eine Charge Marmelade gekocht. Etwa 300g behielt ich zurück, um das Chutney auszuprobieren.

Da bei mir die Hagebutten schon flottelottiert waren und somit Mus bzw. Mark geworden sind, habe ich feingehackte Zwiebeln, frischen Ingwer, frischen Knoblauch und Trockenpflaumen (anstelle von Rosinen) unter Beigabe einer getrockneten Chilischote in Apfelsaft/Apfelessig gedünstet. Nach ca. 5 Min habe ich die Chilischote rausgefischt und das Mus hinzugegeben und köcheln lassen. Nach weiteren 2-3 Min kamen die Gewürze hinzu (Zimt, Kardamon (anstelle von Koriander), zerstoßene Nelken und Senfkörner). Das Ganze ließ ich noch 1 Minute köcheln. Danach wurde es heiß in zuvor abgekochte Gläser gefüllt.

4 Gläser waren die Ausbeute:

 
Heute morgen musste ich das Chutney auch gleich probieren und was soll ich sagen: es ist SUPERLECKER!!!! Es könnte vielleicht etwas mehr Schärfe haben, aber ansonsten ist der Geschmack einfach nur genial. Ich würde ihn als fruchtig-süss-sauer bezeichnen. Auch wenn das Chutney lediglich auf Ziegenfrischkäse probiert habe, bin ich davon überzeugt, dass es vorzüglich zu gegrilltem oder gebratenen Fleisch u. Gemüse passt. Aber auch zu Salaten und überbackenem Camembert passt es sicherlich. Probiert es aus! Es lohnt sich :).

Da vom selbst entsafteten Apfelsaft, den ich zu dem Chutney hinzugefügt hatte, noch einiges übrig war, habe ich kurzer Hand Apfelgelee gekocht. Dabei habe ich auch ein Experiment gewagt und kleingehacktes Basilikum hinzugefügt.



Erst war ich begeistert von der Idee, kleingehacktes Basilikum auch im Gelee zu belassen, aber nun bin ich nicht sicher, ob das Gelee deshalb nicht vielleicht schneller schimmelig werden kann. Naja wir werden sehen. Schmecken tuts auf jeden Fall :).

Vor einigen Wochen waren Franzosen in unserer Gemeinde zu Besuch, um das Jubiläum der Städtepartnerschaft zu feiern. Von meinem Besuch dort hatte ich ja schon im Blog berichtet. Jedenfalls hatte ich die Gelegenheit genutzt, um meine Marmeladen für den guten Zweck zu verkaufen. Mein Bestand an Weißdornmarmelade hat sich gen null dezimiert. Weißdornhecken habe ich bislang nicht entdeckt dafür einen Apfeldornbaum. Dort war ich gestern, um zu ernten.



Eine Frucht habe ich aufgeschnitten und sie sieht tatsächlich wie ein Apfel en Miniature aus. Beim Ablichten dieser Beere fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich beschäftige mich anscheinend mit Vorliebe mit Rosengewächsen. Seien es Äpfel, Hagebutten, Brombeeren oder Weiß/Apfeldorn allesamt gehören derselben Pflanzengattung an. Unglaublich, oder??

Die nächsten Tage werde ich jedenfalls darauf verwenden die Beeren zu Marmelade zu verarbeiten. Weil ich so total begeistert vom Hagebutten-Chutney bin, mache ich mich auf zu neuen Ufern und probiere es mit Apfeldorn aus. Wie sehen eure Pläne für die nächsten Tage aus? Was immer euch umtreibt, ich wünsche euch dabei gutes Gelingen! Herzlichst bjmonitas



Montag, 3. November 2014

Einen Korb voller Wünsche ich Euch bringe....

naja zumindest ein kleines Körbchen konnte ich gestern auf den Weg bringen. Als Dankeschön für die großzügige Traubenspende, die zum Großteil schon zu Gelee verarbeitet wurden.



Befüllt wurde es mit einem Liebesgruß ans Herz, ein Glas Traubengelee, einer umfilzten Seife und Handstulpen "mostly warmness" und last but not least einem Kärtchen.

PS: Den schönen Sonntagnachmittag habe ich genutzt, um noch einmal Hagebutten zu sammeln. Ich will endlich das Chutney herstellen. LG bjmonitas


Samstag, 1. November 2014

Patchroulade

gut, dass man sich bei Ravelry mit allem und jenem eindecken kann, was das Werklerinnenherz begehrt. So konnte ich SoWo-Reste auftreiben, die mir es ermöglichen meine Patchworkdecke etwas bunter und abwechselungreicher zu gestalten ohne, dass ich zuvor eine ganze Kompanie an Socken stricken muss.
Ein schönes Päckchen kam da an (wenn auch von mir total mies photographiert).
Anhand dieser Reste und den vorhandenen entstanden dann die Patches 14-17
oder eben als Roulade photographiert

Einiges an Wollresten ist noch vorhanden, so dass ich fleißig weiterarbeiten kann. Euch wünsche ich auch frohes Schaffen! Herzlichst eure bjmonitas

Samstag, 18. Oktober 2014

Patchworkdecke reloaded

Als ich die Decke im vergangenen Jahr begonnen hatte, meinte ich noch meine Reste würden locker reichen, um ein gutes Stück voranzukommen. Recht schnell merkte ich, dass das ein Trugschluss war und besorgte mir über Ravelry Nachschub. Dieser gelieferte Nachschub war allerdings mit so toller Wolle bestückt, dass ich erst einmal Einiges davon verwendete, um diverse Restesocken (der Link ist nur ein Beispiel) zu nadeln.

Jetzt steht das Schmuddelwetter vor der Tür (auch wenn heute die Sonne lacht) und der Sofaüberwurf aka die Patchworkdecke könnte da für mehr Komfort sorgen, da das Ledersofa sonst etwas kühl um den Allerwertesten ist. Also stricke ich im Moment ganz brav an der Patchworkdecke. Denn auch wenn ich gerne Socken stricke, mag ich dies nicht als Dauerbeschäftigung tun.

Diese Patches sind in den letzten Tagen hinzugekommen und die Vorräte schmelzen geradezu dahin. Ich werde noch Nachschub benötigen, das ist jetzt schon sicher. Zumal ich von den größeren Resten lieber Socken oder ähnliches nadele und für dieses Projekt Kleinstmengen soweit möglich verarbeiten möchte. Die Vernäherrei wird sich in Grenzen halten, da die Übergänge mit Russian-Joins gearbeitet werden.

Die bisherige Menge läßt sich zwar schon sehen, aber es müssen noch mindestens 10 weitere Patches folgen.

Mit meinen Stulpen komme ich gerade nicht weiter, weil ich mit der Anleitung nicht zurecht komme. Gut möglich, dass ich das Ganze wieder aufribbel und ganz konventionelle Stulpen arbeiten werde. Wie so oft habe ich beim Verstehen von Anleitungen einen Knick in der Optik *seufz*. Ganz schön frustend und manchmal zweifele ich auch etwas an mir. Denn im Vergleich zu früher, habe ich heute öfter Verständnisschwierigkeiten was das Nachvollziehen von Anleitungen anbetrifft. Entweder bin ich heute einfach blöder, oder die Sorgfalt Anleitungen zu schreiben hat nachgelassen. Wie seht ihr das?

Die Testreihe mit den Kaminanzündern ist auch beendet. Die Rückmeldungen besagen, dass sie wunderbar funktionieren und so werde ich in den Herbstferien einige "Crossies" vorbereiten, damit es dann, wenn wir uns treffen zügig vorangeht. Euch ein sonniges Oktoberwochenende! Liebe Grüße bjmonitas

Montag, 13. Oktober 2014

Danksekunde und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Aktionswoche "wer dankt, denkt" durfte ich mich auch mit einem kleinen Stand beteiligen, um Marmeladen und Gelees aus heimischen Früchten gegen eine Spende anzubieten. Noch bin ich etwas ungeübt was das Herrichten einen solchen Standes betrifft.



Das Foto ist mal wieder unscharf (es wird so langsam Zeit, dass ich in eine gute Kamera investiere). Im Korb befand sich frisch aufgeschnittener Hefezopf. So konnte ich der Kundschaft, Neugierigen, Bekannten und Freunden etwas zum Schnabulieren anbieten. Es hat total viel Spass gemacht, mit den Leuten auf diese Art ins Gespräch zu kommen. Ich konnte über meine Arbeit informieren und als positiven Nebeneffekt Geld einnehmen, welches dann für die Freizeitgestaltung im Altersheim verwendet wird. Es kam ein nettes Sümmchen zusammen *freu*!!!
Die Hagbuttenmarmelade ist bereits ausverkauft und von der Weißdorn-Birnenmarmelade sind gerade mal 2 Gläschen übrig geblieben. Da ich noch aktiv am Adventsbasar beteiligt bin, werde ich wohl noch Nachschub produzieren müssen.

À prospos Adventsbasar, in der Schule meiner Tochter steht ja auch einer an und im Urlaub hatte ich so richtig viel Muse diverse Illustrierte zu wälzen. Dabei bin ich in einer Landlust auf folgenden Tipp gestoßen:

Wir haben ja leider keinen Ofen oder Kamin, aber ich kenne viele, die einen haben. Wachsreste habe ich zu Hauf und ich konnte eine Quelle auftun, die mich mit Sägespänen versorgt.

Vor dem Elternabend, habe ich mich daran gemacht, um Prototypen zu fertigen. Zum Testen habe ich sie dann an die anderen Eltern mit Kamin verteilt.

Meine Vorgehensweise unterscheidet sich etwas von dem Lesertipp.

1. Habe ich das Wachs erwärmt
2. Das Sägemehl und die Sägespäne auf dem Backpapier angehäuft
3. Dann das flüssige Wachs darübergegeben
und mit einem Stab immer mal wieder geprüft ob das Mischungsverhältnis stimmt und dort wo zu viel flüssiges Wachs war, wieder Sägespäne daraufgegeben und mit dem Stab in den Wachs gedrückt. Diese Prozedur habe ich solange wiederholt bis dieser Wachsbrei dick genug war.

Für mich ist diese Vorgehensweise praktikabler, weil ich so keinen zweiten Topf für das Werkeln mit Wachs benötige. Ich kann meinen Topf auch weiterhin für Kerzengießen oder Wachsschalenmachen verwenden ohne dass da lästige Holzspäne im Topf sind und lästiges Säubern fällt auch flach ;).

4. Nach dem Abkühlen, werden Stücke abgebrochen und in Tütchen verpackt.
Die "Wachscrossies" kamen beim Elternabend gut an. Die ersten Tester haben mir auch eine postive Rückmeldung gegeben. Ich freue mich, wenn wir ohne großartige Beschaffungskosten einen Beitrag zum Adventsbasar leisten können, der sinnvoll ist (es ist kein Geschenk, welches im Regal verstaubt, sondern aufgebraucht werden kann und es ist absolut nachhaltig oder wie man sonst sagt absolut upcycling) Bereitet ihr euch auch schon auf die Aventszeit vor? Herzlichst eure bjmonitas