Samstag, 18. Oktober 2014

Patchworkdecke reloaded

Als ich die Decke im vergangenen Jahr begonnen hatte, meinte ich noch meine Reste würden locker reichen, um ein gutes Stück voranzukommen. Recht schnell merkte ich, dass das ein Trugschluss war und besorgte mir über Ravelry Nachschub. Dieser gelieferte Nachschub war allerdings mit so toller Wolle bestückt, dass ich erst einmal Einiges davon verwendete, um diverse Restesocken (der Link ist nur ein Beispiel) zu nadeln.

Jetzt steht das Schmuddelwetter vor der Tür (auch wenn heute die Sonne lacht) und der Sofaüberwurf aka die Patchworkdecke könnte da für mehr Komfort sorgen, da das Ledersofa sonst etwas kühl um den Allerwertesten ist. Also stricke ich im Moment ganz brav an der Patchworkdecke. Denn auch wenn ich gerne Socken stricke, mag ich dies nicht als Dauerbeschäftigung tun.

Diese Patches sind in den letzten Tagen hinzugekommen und die Vorräte schmelzen geradezu dahin. Ich werde noch Nachschub benötigen, das ist jetzt schon sicher. Zumal ich von den größeren Resten lieber Socken oder ähnliches nadele und für dieses Projekt Kleinstmengen soweit möglich verarbeiten möchte. Die Vernäherrei wird sich in Grenzen halten, da die Übergänge mit Russian-Joins gearbeitet werden.

Die bisherige Menge läßt sich zwar schon sehen, aber es müssen noch mindestens 10 weitere Patches folgen.

Mit meinen Stulpen komme ich gerade nicht weiter, weil ich mit der Anleitung nicht zurecht komme. Gut möglich, dass ich das Ganze wieder aufribbel und ganz konventionelle Stulpen arbeiten werde. Wie so oft habe ich beim Verstehen von Anleitungen einen Knick in der Optik *seufz*. Ganz schön frustend und manchmal zweifele ich auch etwas an mir. Denn im Vergleich zu früher, habe ich heute öfter Verständnisschwierigkeiten was das Nachvollziehen von Anleitungen anbetrifft. Entweder bin ich heute einfach blöder, oder die Sorgfalt Anleitungen zu schreiben hat nachgelassen. Wie seht ihr das?

Die Testreihe mit den Kaminanzündern ist auch beendet. Die Rückmeldungen besagen, dass sie wunderbar funktionieren und so werde ich in den Herbstferien einige "Crossies" vorbereiten, damit es dann, wenn wir uns treffen zügig vorangeht. Euch ein sonniges Oktoberwochenende! Liebe Grüße bjmonitas

Montag, 13. Oktober 2014

Danksekunde und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Aktionswoche "wer dankt, denkt" durfte ich mich auch mit einem kleinen Stand beteiligen, um Marmeladen und Gelees aus heimischen Früchten gegen eine Spende anzubieten. Noch bin ich etwas ungeübt was das Herrichten einen solchen Standes betrifft.



Das Foto ist mal wieder unscharf (es wird so langsam Zeit, dass ich in eine gute Kamera investiere). Im Korb befand sich frisch aufgeschnittener Hefezopf. So konnte ich der Kundschaft, Neugierigen, Bekannten und Freunden etwas zum Schnabulieren anbieten. Es hat total viel Spass gemacht, mit den Leuten auf diese Art ins Gespräch zu kommen. Ich konnte über meine Arbeit informieren und als positiven Nebeneffekt Geld einnehmen, welches dann für die Freizeitgestaltung im Altersheim verwendet wird. Es kam ein nettes Sümmchen zusammen *freu*!!!
Die Hagbuttenmarmelade ist bereits ausverkauft und von der Weißdorn-Birnenmarmelade sind gerade mal 2 Gläschen übrig geblieben. Da ich noch aktiv am Adventsbasar beteiligt bin, werde ich wohl noch Nachschub produzieren müssen.

À prospos Adventsbasar, in der Schule meiner Tochter steht ja auch einer an und im Urlaub hatte ich so richtig viel Muse diverse Illustrierte zu wälzen. Dabei bin ich in einer Landlust auf folgenden Tipp gestoßen:

Wir haben ja leider keinen Ofen oder Kamin, aber ich kenne viele, die einen haben. Wachsreste habe ich zu Hauf und ich konnte eine Quelle auftun, die mich mit Sägespänen versorgt.

Vor dem Elternabend, habe ich mich daran gemacht, um Prototypen zu fertigen. Zum Testen habe ich sie dann an die anderen Eltern mit Kamin verteilt.

Meine Vorgehensweise unterscheidet sich etwas von dem Lesertipp.

1. Habe ich das Wachs erwärmt
2. Das Sägemehl und die Sägespäne auf dem Backpapier angehäuft
3. Dann das flüssige Wachs darübergegeben
und mit einem Stab immer mal wieder geprüft ob das Mischungsverhältnis stimmt und dort wo zu viel flüssiges Wachs war, wieder Sägespäne daraufgegeben und mit dem Stab in den Wachs gedrückt. Diese Prozedur habe ich solange wiederholt bis dieser Wachsbrei dick genug war.

Für mich ist diese Vorgehensweise praktikabler, weil ich so keinen zweiten Topf für das Werkeln mit Wachs benötige. Ich kann meinen Topf auch weiterhin für Kerzengießen oder Wachsschalenmachen verwenden ohne dass da lästige Holzspäne im Topf sind und lästiges Säubern fällt auch flach ;).

4. Nach dem Abkühlen, werden Stücke abgebrochen und in Tütchen verpackt.
Die "Wachscrossies" kamen beim Elternabend gut an. Die ersten Tester haben mir auch eine postive Rückmeldung gegeben. Ich freue mich, wenn wir ohne großartige Beschaffungskosten einen Beitrag zum Adventsbasar leisten können, der sinnvoll ist (es ist kein Geschenk, welches im Regal verstaubt, sondern aufgebraucht werden kann und es ist absolut nachhaltig oder wie man sonst sagt absolut upcycling) Bereitet ihr euch auch schon auf die Aventszeit vor? Herzlichst eure bjmonitas






Samstag, 4. Oktober 2014

Pantera

ist das Garn, das sich meine Tochter für einen neuen Cowl ausgesucht hat. Wir konnten günstig 2 Knäuel fuchsia-marine (0050) erstehen. Leider sind auch Polytierchenanteile enthalten und zwar etwas mehr als die Hälfte, der Rest ist Wolle und Alpaka.



Nadeln in Größe 12 hatte ich ja letzte Woche gekauft. So konnte ich mich gestern daran machen den Schal zu stricken. Als Vorlage diente die Ravelry-Anleitung "Fringed Cowl". Allerdings hatte ich zwei Änderungen vorgenommen. Ich mag nicht die ganze Zeit links stricken. Zumal mit diesen Knochen von Stricknadeln wäre es auch echt anstrengend gewesen. Deshalb habe ich mich für ein Perlmuster entschieden. Die 2. Änderung besteht darin, dass ich die Fransen weggelassen habe.

Der Cowl sollte so lang werden, dass er zweimal um den Hals geschlungen werden kann. Das hat geklappt. Er hätte ein Itzelchen länger werden können. Vielleicht hängt er sich ja noch aus, wenn er erst einmal gewaschen wurde. Warten wir es mal ab. Ich bin froh, dass das Teil schon fertig ist, weil das Stricken mit 12er Nadeln war nicht wirklich ein Vergnügen. Es geht besser und schneller von der Hand, wenn die Nadeln im 3-5er Bereich sind. Was mich jedoch am meisten genervt hatte, war die Tatsache, dass ich 5 Mal Maschen anschlagen musste. Zweimal hatte ich zu viele Maschen (das war noch ohne Anleitung *g*) und dann war es zweimal verdreht, obwohl ich aufgepasst hatte *grrr* Mögt Ihr mit solchen Knochen stricken?

Vor einigen Wochen habe ich zwei Pflanzenexperimente gestartet. Ein Stück frischen Ingwer, der nicht mehr für den Gebrauch taugte, habe ich kurzerhand in ein Töpfen gepflanzt.....

Er trieb aus:

Ich muss den Spross sogar schon umtopfen. Von einer Nachbarin hatte ich Zitronengrassprossen bekommen, bevor sie in den Urlaub fuhr. Da ich gerade nicht asitatisch kochen wollte, stellte ich die Stücke in ein mit  Wasser gefülltes Gurkenglas....
Das Gras wächst :D. Jetzt können die Triebe in den Topf. Mal schauen ob sie das Leben auf der Fensterbank auch weiterhin aushalten. Euch ein schönes, kreatives Wochenende! LG bjmonitas