Samstag, 23. Januar 2016

Fotoübungen

das Herantasten ans Innenleben meiner Lumix schreitet langsam aber stetig voran. In der jetztigen Phase des gegenseitigen Beschnupperns sind wir noch dabei das auszuprobieren was die Technik für den blutigen Anfänger - also meine Wenigkeit - als Voreinstellung so zu bieten hat.

Ganz nach dem Motto "nach dem Fest ist vor dem Fest", habe ich dieses Motiv als mögliches Cover für die diesjährige Weihnachtspost abgelichtet:
 
Einstellung: Neonlichter





Als nächstes habe ich mich für einen Artikel an einem Motiv für Valentinstag ausprobiert. Variationen:
Einstellung: Weiches Bild einer Blume

Einstellung: Weiches Bild einer Blume

Einstellung: Weiches Bild einer Blume

Einstellung: Weiches Bild einer Blume
Ich finde den Effekt sooo herrlich kitschig-schön :D. Was meint ihr?
Gestern nun musste Lilly während ihres Sonnenbades daran glauben. Das Programm "Gegenlicht weich", sollte ausprobiert werden:

Wer stört?

Was du wolle?

Ich sehe dich nicht.....

zieh Leine und lass mir die Ruhe....
In diesem Sinne frohes Schaffen und eine gute Zeit! Eure bjmonitas

Mittwoch, 20. Januar 2016

Zeigt her eure Socken

Gestern habe ich die Auftragsarbeit die maritimen Socken im Lädchen abgegeben. Die Helferinnen meinten, dass ich um weitere Aufträge generieren zu können, doch einige Socken als Anschauungsobjekte stricken könne.

Meine momentanen Lieblingssocken sind:

2 Gründe weshalb es meine Lieblingssocken sind: 1. das Muster passt perfekt zum Garn und 2. es ist mir gelungen die Socken symetrisch zu stricken.
Da aber mein Geschmack nicht zwangsläufig der Geschmack von jeder Frau oder jeder Mann ist, möchte ich mir einen Überblick verschaffen.
Was liegt näher als meine Community nach ihren Lieblingssocken zu fragen. Eine besondere Herausforderung stellen für mich Herrensocken dar, weil es im Haushalt keine männlichen Mitbewohner existieren, die man fragen könnte.

So seid ihr gefragt und ich hoffe ihr macht mit und folgende Regeln gibt es:

  • zeigt nur selbstgestrickte Socken
  • mitmachen dürfen nur Socken ab Größe 38
  • es können Socken für Frauen, Männer und Unisexsocken mitmachen 
  • die gezeigten Werke müssen nicht aktuell sein. Ihr dürft also in eure Archiven kramen



Ich freue mich auf eure Werke! Herzlichst bjmonitas

Sonntag, 17. Januar 2016

Miguel de Cervantes-Saavedra

ein spanischer Schriftsteller und Staatsdiener (1547 - 1616) sagte einst: "Lo que usted compra , usted consigue más barato que un regalo." (Was man kauft, bekommt man billiger als ein Geschenk.) Deshalb ist es manchmal gescheiter sich selbst zu beschenken. Lange hatte ich einen Wunsch. Ich wollte eine Kamera, um richtig fotografieren zu können. Richtig schöne Bilder zu schießen das möchte ich dieses Jahr lernen oder zumindest mich damit beschäftigen. Diese Weihnachten habe ich es gewagt und mich mit einer Lumix beschenkt.

Wie setzt man seine neue Kamera in Szene, wenn man mit der selbigen fotografiert? Ich habe mir gedacht. Nehme ich eben den Karton und probiere gleich mal das Feature "Neonlichter" aus. Mutig verlinke ich das Bild hier.

Des weiteren habe ich meinem Blumengesteck von Weihnachten einen neuen "Anstrich" gegeben. Der Mistelzweig war inzwischen vertrocknet und vergilbt und musste entfernt werden. Die Christrosen sind da viel langlebiger. Logisch, denn jede Rose hat ihre eigne Minivase. Da lässt es sich eben besser  und länger überleben. Wo das Wasser aufgebraucht war, musste ich die Christröschen austauschen. Blöd nur, dass das Christrosenreservoir im Vorgarten nicht so viele neue Blüten in der Zwischenzeit hervorgebracht hat.
In solchen Momenten bin ich dankbar, dass es so lange warm geblieben ist. Denn mein Rosenbusch hat noch Röschen. Die beiden letzten habe ich zusätzlich ins Gesteck integriert.
Da nur Äste und kleine Blüten doch etwas spartanisch wirkten, habe ich das Ganze mit Ästen aus roten Beeren, die ich im Kirchhof vorfand, garniert.
Um welchen Strauch es sich handelt, weiß ich leider nicht. Wer es zufällig weiß, kann mir wenn er mag sachdienliche Hinweise geben.

So sieht das Ensemble nun aus:
Wer wissen will, wie es zuvor aussah, kann hier nachschauen. Jetzt kann ich ruhigen Gewissens hier meine Blumengrüße vorbeibringen. Euch einen guten Start in die neue Woche.

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Samstag, 16. Januar 2016

I-cord binding

Mit meinem Pullunderprojekt nähere ich mich langsam aber stätig dem Ende entgegen. Allerdings gab und gibt es noch einige Hürden zu nehmen.
Meine erste Hürde ist mittlerweile schon genommen. Denn es galt zu entscheiden welche Armblende sich am besten für dieses Strickstück eignet. Die Blende, die in der Originalanleitung angeboten wurde, hatte mich nicht so recht überzeugt. Schlußendlich entschied ich mich für die I-cord-Blende über 5 Maschen auch wenn ich anfangs nicht sicher war ob die Blende breit genug werden würde. Schnell stellte sich heraus, dass es sich gut fügt, wie man auf dem Foto gut erkennen kann (man sieht auch total gut, dass ich keine Liebhaberin von Bügeleisen bin. Die Tischdecke ist doch sehr zerknittert ;)):

Zugegeben das Stricken ist etwas mühselig. Das liegt an den Plastiknadeln. Ich bin wohl mittlerweile so auf Holzstricknadeln geeicht, dass es mir schwerfällt mich auf anders Nadelmaterial einzulassen.
Die nächste Hürde muss demnächst genommen werden. Es gilt zu entscheiden wie die Ausschnittblende gearbeitet werden soll. In der Originalanleitung wird diese Blende separat gearbeitet und anschließend angenäht. Das finde ich etwas mühsam und für mich keine Option. Deshalb ist jetzt schon klar, dass ich die Blende direkt anstricke. Anregungen für eine geeignete Ausschnittsblende hole ich mir aus dem Buch "The knowledgable knitter" von Margaret Radcliffe:

Da der Pullunder mittlerweile auch zu umfangreich ist, um als Mitnahmeprojekt zu dienen, habe ich mich kurzerhand entschlossen bei einem MKAL mitzustricken. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Erstens sind Socken meine liebsten Mitnahmeprojekte und zweitens habe ich noch nie bei einem KAL mitgemacht. Als "m0onb3am" mich Ende Dezember fragte, ob ich beim MKAL mitmachen möchte, sagte ich spontan zu. Denn ich fand schon das Teststicken von meinem Poncho eine tolle Gemeinsamstrickaktionserfahrung. So hatte ich genug Zeit in meinen Wollvorräten zu wühlen und Farbenkombinationen zusammenzustellen:





Gestern war der Startschuß. Glücklichweise war die Wollsendung von Brigitte vorher noch angekommen. So konnte ich die Wollmeise mit einem Rest Färberhauswolle gefärbt mit Cochinelle ersetzen. Es wäre nämlich schade gewesen, wegen 10 Gramm einen frischen Strang zu "opfern" und wer weiß vielleicht würden genau diese 10 Gramm beim nächsten Projekt fehlen.

Ihr kennt das bestimmt auch, dass man das Jucken in den Fingern schwer unterbinden kann, wenn man etwas Neues anfangen kann.
Clue 1 ist bereits geschafft und das obwohl ich gar nicht außer Haus war :D.  
Damit besuche ich Maschenfein. Habt ein schönes Wochenende! Eure bjmonitas
 


Sonntag, 10. Januar 2016

whimsical?

oder doch eher zweckmäßig....das liegt wohl im Auge des Betrachters, aber der Reihe nach.

Wegwerfen ist so gar nicht meins und wenn sich andere Leute von Dingen entledigen, die etwas reparturbedürftig sind und ich der Meinung bin "da geht aber noch was", nehme ich dann auch schon mal etwas mit, was bereits auf der Straße gelandet ist.

So auch bei diesem Vogelfütterungshäusle, dem das Dach abhanden gekommen war.
Da ich zunächst keine adäquate Lösung für das Dachproblem parat hatte, hing es seit Ankunft im Hause bjmonitas im Fliederbaum als Openair-Restaurant. Nicht der beste Place-2-be, aber immerhin besser als nichts. Des öfteren dachte ich mir mögliche Reparaturszenarien aus, die ich dann aber immer wieder verwarf. Die zündende Idee wollte sich, bis zu dem Zeitpunkt als ich die Krippe zusammenstellte einfach nicht einstellen. Es kamen mir bei der Gestaltung des Stalls Birkenscheiben in die Hände, die ich bei einem meiner Streifzüge durch den Pfälzerwald gefunden hatte. Ich dachte mir, ein oder zwei Scheiben müssten doch groß und solide genug sein, das Loch im Vogelhausdach verschließen zu können. Verschließen ist ja bekanntlich nicht gleichbedeutend mit wasserdicht. So kam mir der Gedanke Birkenrinde und/oder Pinienschuppen als Schindeln zu verwenden, damit das Regenwasser abfließen könne.
Die beiden abgebildeten Astscheiben habe ich zunächst mit Heißkleber zusammengeklebt. Im nächsten Schritt wollte ich die Birkenrinde so ankleben, dass es harmonisch mit dem Untergehäuse fügt. Das hat nur nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt hatte. Deshalb habe ich den Plan geändert und dann doch mit den Schuppen der Pinie begonnen. Das ging prima und ich konnte ich Astscheiben auch direkt auf dem Häusle lassen und bequem eine Schuppe nach der anderen an den Birkenscheiben befestigen. Als zweite Lage kam nun die Birkenrinde zum Einsatz. Die kleine Stelle die oben frei geblieben ist, habe ich mit einer Muschelschale geschlossen. Nach dem Aushärten des Klebstoffes, habe ich das Häuschen mit Futter befüllt und das Häusle hängt bereits an Ort und Stelle.
Gerade ist der erste Regenschauer über uns hinweggezogen, morgen werde ich wissen ob die Bastelei erfolgreich war oder nicht.
So sieht das Häusle aus.  Einladend oder? Bin gespannt wie lange es dauert, bis die ersten gefiederten Gäste kommen.
Irgendwie habe ich nicht gemerkt, dass ich den Ast hinter dem Häusle im Visier und somit scharf gestellt hatte.....Anfängerfehler. Da muss ich also noch einmal ran und ein besseres Foto liefern.
Ein Problem weniger und die Erkenntnisse, dass sich Birkenrinde prima mit einer Haushaltschere schneiden läßt (was ich mir unbedingt merken muss) und mit dem Fotographieren muss ich weiter üben, sind das Ergebnis meiner Bastelei am Sonntag. Es grüßt euch, eure bjmonitas


Freitag, 8. Januar 2016

heute nix Friday-Flowerday 02/16

denn mein Gesteck von Weihnachten steht und lebt noch und somit gibt es zumindest aus dem Hause Monitas nix Neues in Punkto Florales zu berichten bzw. zu zeigen. Na sagen wir fast nix. Denn Holunderblütchen hat ja noch ne andere Aktion am Start und zwar "Things organized neatly". Als ich mit den maritimen Socken fertig war, hatte ich etwas Chaosbewältigung betrieben und die Restchen alle fein säuberlich wieder aufgewickelt (zugegeben es ist und bleibt eine Sisyphosarbeit. Keine Ahnung wie das immer passiert, aber sobald etwas Zeit ins Land gezogen ist, haben sie die Knäule wieder in Wirrwarr sortiert). Dabei kam mir die Idee die Knäulchens für things organized neatly abzulichten und kreativ wie ich nun mal bin wollte ich ne kleine Meereswoge legen ganz im Sinne von maritim eben. Die Idee finde ich nach wie vor gut nur meine Umsetzung dann doch etwas dilettantisch, aber seht selbst:

Ich glaube es hätte noch mehr blaue Knäule gebraucht, aber die sind ja nun verstrickt....

Aufgeben wollte ich noch nicht und habe, weil eine Welle nicht funzte eine Spirale gelegt:
Damit werde ich nun Holunderblütchen besuchen. Man bemerke wie sich hier bereits die ersten Auflösungserscheinungen bemerkbar machen. Ich bin ziemlich sicher, dass ich beim nächsten Mal, wenn ich einen Blick in die Tüte werfe wieder ein Fadenwirrwarr vorfinde. Ist das bei euch auch so?
Leider hatte ich keine Zeit, um tiefergehend darüber nachzusinnen warum das so ist, denn es klingelte der Postbote und brachte mir eine SoWo-Sendung tataaa:

Eigentlich wollte ich ja lediglich Beilaufgarn kaufen, aber "unglücklicherweise" musste bis 2 Kilo aufgefüllt werden. Danke Brigitte fürs Schicken! Wie heißt es doch so schön: "nach den Socken ist vor den Socken", wobei ich aus dem Rest in meiner Lieblingsfarbe Petrol (das Knäuel zweites von unten rechts) etwas anderes machen werde. Soviel weiß ich jetzt schon.

Und bevor ich es wieder vergesse wollte ich noch zwei neue Mitleser vorstellen. Kurz vor dem Jahreswechsel gesellte sich Annette von viel-krempel dazu. Eine witzige und im wahrsten Sinne des Wortes beeindruckende Druckkünstlerin und Trickfilmchenmacherin und ganz frisch Alexander von adelhaid. Er textet, mag Hunde und echte Blogs.  Besuche auf deren Blogs lohnen sich denke ich immer. So habt es gut und ein schönes Wochenende bjmonitas


 

Donnerstag, 7. Januar 2016

Voraussetzungen

Im Moment regnet es wieder, aber heute Mittag war es trocken und somit die beste Voraussetzung, um mit meiner Hundfreundin Gassi zu gehen. Also ich das Fahrrad startklar gemacht (aufpumpen war wieder notwendig, da dem Bike bei langem Stehen immer die Luft ausgeht) und auf gings. Bei meinen Freunden angekommen, parkte ich das Fahrrad im Hof und klopfte dann an die Terassentür. Wenn ich an der Tür klingel, gibt die Aussie Shephard Dame immer ordentlich laut. Nun heute nicht, denn ich schlich mich ja von hinten an und die Überraschung stand meiner Hundefreundin förmlich in ihr Gesicht geschrieben *G*. Völlig überrumpelt wusste sie nicht was sie zuerst machen sollte, Ball holen oder doch lieber begrüßen, oder bellen....Hach es ist schon was Tolles so herzlich begrüsst zu werden.
Meine Hundefreundin in Aktion
Das Foto stammt vom 29.12.2015 bei Sonnenschein. Heute war es eher grau in grau wie man gleich sieht. Denn wer hätte gedacht, dass mir diese Kameraden vor mein Eifonedings geraten - ich jedenfalls mal nicht.
Kraniche zogen gen Süden und das war nur der erste Trupp. Denn nach dem Gassigang und einer Tasse Tee bei der besten Freundin begegnete mir ein weiterer Trupp. Das kann doch nur eins heißen: der Winter kommt, oder?

Nicht nur aus Angst, dass der Winter jetzt doch noch kommt, sondern auch weil dieses WIP schon ewig lang unbeendet in der Wollkiste sein Dasein fristet, stricke ich an meinem Pullunder / Vest weiter. Dieses Teil blieb so lange unangetastet, weil ich nicht ribbeln wollte. Gestern Abend überwand ich mich schließlich und endlich.



Der Fehler ist behoben und es ging auch schon wieder flott voran. Also die besten Voraussetzungen, dass er dann im Januar 2017 fertig wird :D. Mit diesen Neuigkeiten besuche ich Maschenfein.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Maritime Socken

Eine Woche vor Heiligabend habe ich einige selbstproduzierte Kleinigkeiten (wie das oder das), die im Adventsbasar nicht verkauft wurden ins Kirchenlädchen in Komission gegeben. Als ich meine Babysöckchen den diensthabenden Damen zeigte, kam die Rückfrage ob ich denn auch Socken in großen Grössen stricken kann. Klar kann ich und würde ich auch, wenn dafür Bedarf gäbe. Ja Bedarf hätte es auf dem Weihnachtsmarkt Anfang Dezember noch und nöcher gegeben.....Dumm gelaufen, dass dieses Gespräch kurz vor Weihnachten stattfand, so konnte ich nichts mehr liefern :/. 

Aber wie das manchmal so ist, kam just eine Dame in den Laden, hörte die Unterhaltung mit und mischte sich ein. Sie bräuchte Socken in der Größe 40-41 und am besten noch in der Farbe blau. Ich meinte für 15 Euronen würde ich die Wunschsocken nadeln. Allerdings würden sie nicht mehr vor dem Heiligabend fertig werden. Wenn sie warten könne, bekäme sie die Wunschsocken mit Halbpatent verstärkten Fersen, wobei ich auch noch wie üblich einen Beilauffaden für die Ferse und die Fußspitze verwende. Der Deal wurde vereinbart und die Telefonnummern ausgetauscht. 

Was ich der netten Dame nicht erzählte, war, dass ich nicht genügend blaue Wolle für Männersocken vorrätig hatte. Ich musste "stoppeln" und in der bewährten Weise per Russion Join die Fäden verbinden. Bissle Bammel hatte ich, dass die Garnwechsel unharmonisch werden könnten, deshalb musste weiß als "Lückenbüßer" her. Außerdem ging ich kein weiteres Risiko ein und strickte parallel, damit sie so weit wie möglich symetrisch werden würden. Das wurden sie bis auf ein winziges Detail. Der Beilauffaden ging mir bei der letzten Fußspitze zur Neige und ich musste eine andere Farbe verwenden. Mir gefallen die Socken :). Ich hoffe nun, dass die Socken Gefallen bei der Bestellerin finden und falls nicht, dass sich ein anderer Abnehmer findet. Denn mir sind sie leider zu groß.
Maritime Socken, die ich hier noch zeige
Nächste Woche bin ich wieder im Dienst und da wandern die beiden maritimen Socken in den Laden und warten auf Abholung. BTW: Der Erlös der Verkaufe wandern zu 100% in meine Arbeit wo ich u.a. dafür Sorge trage, dass kulturelle Angebote im Altersheim stattfinden können.

Montag, 4. Januar 2016

Marmelade im Fotoshooting

Im letzten Sommer hatte ich Früchte nach der Ernte gesäubert, portioniert und eingefroren, um sie dann zu verarbeiten, wenn Zeit und Muße vorhanden seien. Gestern war nun ein solcher Tag. Denn so verregnet wie dieser war, wollte ich den Tag mit etwas Sinnlichem füllen und Marmeladen kreieren gehört für mich eindeutig in die Kategorie Sinnlichkeit pur.

Dass ich nun im Winter erst dazu komme, Obst zu Marmelade zu verarbeiten, hat den Vorteil, dass ich Früchte zusammenbringen kann, die normalerweise nicht zusammen kombiniert werden.

Mein gestriger Versuch vereinte Johannisbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Rhabarber und Quittensaft mit einem Spritzer Limettensaft und einem Hauch Gewürz zu einer leicht säuerlichen und sehr fruchtigen Marmelade. Mir gefallen auch die Farbe und die Textur der Marmelade sehr gut.

Gute Gründe also um die Gelegenheit zu nutzen meine Kamera auszuprobieren.
Hier nun die Vielfruchtmarmelade wie ich sie heute morgen zum Frühstück gegessen hatte. Anscheinend mag meine Kamera die Farbe "grün" nicht sonderlich gerne, denn das Apfelgrün des Platzdeckchens erscheint hier so eher giftgrün.....

Zum Vergleich habe ich die Hagebuttenmarmelade vom Oktober abgelichtet, die mir zugegeben etwas dünn geraten war
Sie ist dennoch super lecker :).

Dann wollte ich noch ausprobieren ob man die Rotnuancen erkennen kann und habe die Marmeladengläser inklusive Inhalt abgelichtet:
(im Uhrzeigersinn: 1. Big C mit Citrusfrüchten; 2. Vielfruchtmarmelade mit Quitte; 3. Hagebuttenmarmelade; 4. Big C)

Die Big C Marmelade besteht aus Schlehen, Weißdorn und Hagebutten von denen ich hier berichtet hatte.






Samstag, 2. Januar 2016

in den Topf geguckt


habe ich mit meiner neuen Kamera!!! Es ist schon etwas anderes als mit so nem Eifoonedings und ich muss noch ganz viel lernen und noch macht es Spaß einfach auszuprobieren. Merkt man einen Unterschied?

Eigentlich war ich nach dem Frost auf der Pirsch zu den Sandornbüschen, aber da es leider leider zu lange einfach viel zu warm war, waren die Beeren bereits gärig. Sooo schade :(. Ich hoffe nun darauf, dass es dieses Jahr in punkto Temperaturen etwas besser läuft. Meine Enttäuschung währte allerdings nur kurz. Denn bald darauf entdeckte ich noch Schlehen, Weißdorn und Hagebutten, die noch genießbar waren. Es waren insgesamt nicht genug Beeren von einer Sorte vorhanden (es schien, dass wohl schon Abernter dort gewesen waren), so dass ich aus der Not eine Tugend machte und diese BIG C's zu einer Marmelade verarbeitet habe. Meine hauseigene Testerin meinte, die schmeckt genauso wie ne reine Hagebuttenmarmelade, na dann...alles richtig gemacht ;).

PS: Die Gläser sind schon in den Keller gewandert. Bei Gelegenheit liefere ich ein Foto nach. Macht's gut.