Sonntag, 2. April 2017

Fastenbrechen

Seit 3 Jahren habe ich das Heilfasten für mich entdeckt und bin immer wieder erstaunt wie gut es mit Kind und Job zu vereinbaren ist. Allerdings, da bin ich mir sicher, klappt es so gut, weil ich in einer Gruppe bin. Abgesehen davon, dass man sich die Gemüsesuppe nicht alleine kochen muss, gibt die Gruppe Halt und Untersützung, wenn man einen Durchhänger hat. Außerdem macht es gemeinsam einfach mehr Spass.

Vergangen Donnerstag war unser letzter Abend der traditionelle Moment für den Bratapfel. Für mich hieß es allerdings noch einmal Gemüsebrühe schlürfen, denn ich wollte einen Tag dranhängen. Den Bratapfel habe ich mit nach Hause bekommen. So musste ich mir keine Sorgen um mein "Abendbrot" machen ;).

Die richtig schwierige Phase ist die Zeit während der Aufbautage. Denn dann ist man alleine und man muss sich genau überlegen was man zu sich nehmen möchte. Manche Ratgeber schlagen vor, Gemüsebrühe mit Gemüseeinlage zu sich zu nehmen. Ehrlich nach 9 Tagen Brühe essen hatte ich darauf keine Lust mehr. Andere empfehlen Knäckebrot n, aber das Knäckebrot was man so zu kaufen bekommt, schmeckt meines Erachtens eher nach Papier als nach Knäcke. Außerdem wollte ich auf den Zucker in dem industriellen Knäckebrot verzichten.

Ich begab mich auf die Suche nach einem Knäckebrot und auf Pinterest stieß ich auf jenen Blog: Kohlenhyd - Art. Dort wurde ein Knäckebrot nur aus Kernen vorstellt. Mehl wird nicht verwendet und die Herstellung wurde als einfach und unkompliziert eingestuft. Ich dachte so bei mir, wenn das so einfach ist, kriege ich es auch hin. Ich machte mich ans Werk und dabei merkte ich, dass ich die falschen Leinsamen hatte. Ich hatte irgendwie Leinsamenschrot eingepackt *seufz*. Sesamkörner hatte ich auch nicht im Haus, aber laut Rezept kann man die Kerne varieren. Deshalb habe ich Chiasamen stattdessen genommen.

So sah mein Knäcketeig aus bevor es in den Ofen geschoben wurde.

Das Schneiden der Stücke muss ich noch üben, aber ansonsten ist das Knäckebrot SUPER lecker!!! Und mit einem Frischkäse verfeinert mit Kräutern aus dem Garten ein Traum.
Zwei Dinge stehen fest: 1. meine Aufbautage werde ich durchhalten können, weil ich so etwas Leckeres habe, bei dem ich viel kauen muss :D. 2. Dieses Rezept werde ich fest übernehmen. Denn es schmeckt auch meiner Mitbewohnerin, die ansonsten sehr kritisch ist.

Diesen Sonntag habe ich mich auch mal wieder an einem Sonntagsgesteck versucht. Es gab Ranunkeln in Weiß und Pupur!!! Die purpurfarbenen Ranunkeln hatten es mir sofort angetan und so war klar, es wird eine Variante werden von dem Gesteck hier.

Als ich es fertig arrangiert hatte, gefiel es mir nicht besonders. Es fehlte der Pep. Kurzerhand schnitt ich an der Birke ein paar Äste, die ja schon kleine Blatttriebe haben, ab und fügte sie hinzu.
Nun sah es schon besser aus :).
Mir persönlich gefällt allerdings die Rankunkel - Gerbera Version besser. Bevor der Sonntag vorüber geht, besuche ich noch schnell Hollunderblütchen und schaue nach was sie am Freitag schönes gezaubert hat. Habt einen guten Start in die neue Woche! Eure bjmonitas


Sonntag, 5. März 2017

Das "Fröschlein" als Blumenschmuck

 so heisst ranunculus übersetzt ins Deutsche. Die Ranunkel wurde wohl deshalb nach Fröschen benannt, weil, entweder, viele der Arten besonders an feuchten Standorten gedeihen – dort, wo auch Frösche leben, oder wegen ihrer kaulquappenförmigen Früchte („Fröschlein“ = „Kaulquappe“).

Egal wie sie an ihren Namen gekommen ist. Ich mag Ranunkeln sehr sehr gerne.

Johann Wolfgang von Goethe dichtete folgendes über die Blume meiner Wahl für das Sonntagsgesteck:
Prangt mit den Farben Aurorens, Ranunkeln, Tulpen und Astern!
Hier ist ein dunkles Blatt, das euch an Dufte beschämt.

Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr' ich;
Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.

Glücklicherweise gab es sie gestern in der Farbe, die ich gerade gebrauchen konnte. Denn nun in der Passionszeit benötige ich Blumen, die gut mit lila bzw. violett harmonieren. Die angebotenen Ranunkeln in einem warmen pink rosa waren geradezu ideal.
Begleitet wurden die Ranunkeln von der Gerbera, in der gleichen Farbe, von der man sagt, dass "Durch dich alles schöner wird."

Die einzelnen Blütenstengel wurden in schmale Glasvasen gestellt. Dieses Mal wollte ich aber nicht die nur die Blüten sprechen lassen. Mir schwebte die ganze Zeit das Bild einer Waldlichtung vor meinem inneren Auge vor. So versuchte ich diese Illusion umzusetzen. Dazu habe ich Wurzeln für den Hintergrund gewählt und ein Birkenrindenstück um die Standfüsse der Vase verschwinden zu lassen.


 und von hinten sieht das Ganze dann so aus:

Meine Idee zeige ich auch bei Holunderblüte, die heute auch auf die Ranunkel gekommen ist.

Sonntag, 5. Februar 2017

Die Leichtigkeit des Seins

manchmal merkt man erst wie schwer eine Sache wog, wenn man sie endlich los ist. Am 30.1. hatte ich meine Prüfung und bin mit meinem Studium endlich fertig. Jetzt fühle ich mich jeden Tag zusehens leichter und beschwingter.

Meine Lust, etwas Kreatives zu gestalten nimmt wieder Fahrt auf und darüber freue ich mich sehr. Beim Blumengestecke entwerfen kann ich so herrlich bei mir sein. Das fängt eigentlich schon bei der Auswahl der Blumen an. Im Geschäft lasse ich meinen Blick wie eine Biene von einer zur anderen Blüte wandern, immer mit der Frage im Kopf, wie könnte ich sie in Szene setzen.

Weil ich mir wieder leicht ums Herz ist, wollte ich keine üppige Blütenpracht. Mir stand der Sinn nach klein aber fein und filligran. Etwas Frühling durfte auch noch eine Rolle spielen.

 


 Die Wahl fiel auf eine Weidenart, die sehr verknorzt und drehend ist und ganz kleine Kätzen ausbildet sowie eine Exotin mit kleinen mattroten Blüten.

Außerdem wollte ich die "Schale" aus einem Wurzelstück auch noch mal anderes verwenden als schon an Weihnachten geschehen. Damit die Kontraste nicht zu extrem wirken, kam zusätzlich etwas Rundliches ins Spiel und zwar in Form von Fensterblattblättern. Ich hatte also meine drei Zutaten gefunden. Die Glasschale mit dem Kenzan (Steckigel) habe ich geschickt hinter dem Moos verborgen.

Als Ensemble sieht das Ganze dann so aus:
Mit diesem Blumengruß besuche ich Holunderblütchen. Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Bjmonitas




Dienstag, 3. Januar 2017

Eine Prise Frühling & Schachmatt III

Letzte Woche habe ich eine Prise Frühling geschenkt bekommen. Die Tulpen gesellen sich bereitwillig zur Weihnachtsdeko und strahlen jetzt was das Zeug hält.




Der zweite Stulpen ist nun auch fertig. Sie sind fast gleich und ich finde man muss genau hinschauen, um den Unterschied zu erkennen. So weiß man wenigstens, welcher für die linke und welcher für die rechte Hand bestimmt ist ;).

Das Muster ist wie gesagt inspiriert von dem Design "Schachmatt", wobei ich die Schachbrettkästchen durch das gebrochene Perlmuster ersetzt habe. Für mich hat das den Vorteil, dass sich die Stulpe optimal an die Hand anpassen kann. Die Ringel sind nicht nur gut für die Optik, sondern, die Stulpen lassen sich je nach Bedarf im Ziehharmonikaprinzip verlängern oder kürzen.
  

Die Schachmatt_III zeige ich bei Creadienstag.