Sonntag, 5. Februar 2017

Die Leichtigkeit des Seins

manchmal merkt man erst wie schwer eine Sache wog, wenn man sie endlich los ist. Am 30.1. hatte ich meine Prüfung und bin mit meinem Studium endlich fertig. Jetzt fühle ich mich jeden Tag zusehens leichter und beschwingter.

Meine Lust, etwas Kreatives zu gestalten nimmt wieder Fahrt auf und darüber freue ich mich sehr. Beim Blumengestecke entwerfen kann ich so herrlich bei mir sein. Das fängt eigentlich schon bei der Auswahl der Blumen an. Im Geschäft lasse ich meinen Blick wie eine Biene von einer zur anderen Blüte wandern, immer mit der Frage im Kopf, wie könnte ich sie in Szene setzen.

Weil ich mir wieder leicht ums Herz ist, wollte ich keine üppige Blütenpracht. Mir stand der Sinn nach klein aber fein und filligran. Etwas Frühling durfte auch noch eine Rolle spielen.

 


 Die Wahl fiel auf eine Weidenart, die sehr verknorzt und drehend ist und ganz kleine Kätzen ausbildet sowie eine Exotin mit kleinen mattroten Blüten.

Außerdem wollte ich die "Schale" aus einem Wurzelstück auch noch mal anderes verwenden als schon an Weihnachten geschehen. Damit die Kontraste nicht zu extrem wirken, kam zusätzlich etwas Rundliches ins Spiel und zwar in Form von Fensterblattblättern. Ich hatte also meine drei Zutaten gefunden. Die Glasschale mit dem Kenzan (Steckigel) habe ich geschickt hinter dem Moos verborgen.

Als Ensemble sieht das Ganze dann so aus:
Mit diesem Blumengruß besuche ich Holunderblütchen. Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Bjmonitas